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Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Autobrand am Straßenrand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Autobrand am Straßenrand
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00:21 02.12.2015
Das Auto stand direkt vor einem Einfamilienhaus in der Wittstocker Straße in Flammen. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Einem Knall folgten am Sonntagmorgen gegen 7.20 Uhr weitere, nicht mehr ganz so laute Detonationen vor einem Wohnhaus in der Wittstocker Straße von Kyritz. Schwarzer Qualm zog die Straße entlang. Ein Auto stand in Flammen.

Als es hell wurde in Kyritz, qualmte der Wagen nur noch. Quelle: Sandra Bels

Die Fahrerin konnte sich rechtzeitig aus dem Wagen retten. Sie war auf dem Weg zur Arbeit. Weitere Mitfahrer gab es nicht. Sie habe beim Warten an der Ampel an der sogenannten Europakreuzung bemerkt, dass etwas mit ihrem Wagen nicht stimmt, sagte die Fahrerin später. In der Wittstocker Straße habe sie die Flammen im Motorbereich bemerkt und das Auto stoppen müssen, um sich in Sicherheit zu bringen.

Nicht nur die Fahrerin alarmierte sofort die Feuerwehr. Auch Anwohner reagierten umgehend und riefen die Notrufnummer an. Ein Anwohner eilte sogar mit einem Feuerlöscher zur Hilfe, konnte gegen die Flammen aber nichts ausrichten. Die herbeigerufene Kyritzer Wehr war mit 13 Mitgliedern zum Unglücksort ausgerückt. Mit Schaum löschten sie den Wagen, der mittlerweile komplett in Flammen stand. Atemschutz war dabei notwendig. Teilweise war nur dicker grauer und schwarzer Qualm auf der Straße zu sehen.

Die Feuerwehrleute löschten den brennenden Wagen mit Schaum. Quelle: Sandra Bels

Die Wehr war unter anderem mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschfahrzeug im Einsatz. Der stellvertretende Stadtwehrführer Frank Brüggemann sagte, dass der schwarze Qualm von den brennenden Gummi- und Kunststoffteilen des Wagens kam. Er erklärte auch, dass es viele Gründe für einen solchen Autobrand geben kann, zum Beispiel technische Defekte. „Unsere Autos sind heute relativ sicher, aber die Technik kann versagen“, so Brüggemann. Die ersten vier Minuten bei einem brennenden Wagen seien entscheidend. Da sei das Löschen der Flammen noch möglich. Nach 15 Minuten sei ein Auto ausgebrannt. „In diesem Fall hatten wir die Flammen relativ schnell gelöscht, aber da war nichts mehr zu retten“, sagt Frank Brüggemann. „Wir waren glücklich, dass der Frau nichts passiert ist.“

Von Sandra Bels

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