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Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Flüchtlinge gehen am Fahrbahnrand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Flüchtlinge gehen am Fahrbahnrand
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02:15 26.12.2015
Nicht überall gibt es neben der Landesstraße so wie hier bei Stolpe einen Radweg, den auch Fußgänger nutzen können. Quelle: André Reichel
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Karnzow

Auch das Waldschulheim Karnzow dient seit etwa zwei Wochen übergangsweise als Unterkunft für Flüchtlinge. Als problematisch erweist sich inzwischen vor allem die Versorgung der dort untergebrachten gut 40 Menschen. Sie sind darauf angewiesen, zum Einkaufen nach Kyritz zu kommen. Da die Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln offenbar nicht ausreicht, machen sich viele der Bewohner des Karnzower Heimes zu Fuß auf den Weg zum nächsten, rund sieben Kilometer entfernten Supermarkt in der Stadt. Vor allem auf dem Abschnitt zwischen Karnzow und Stolpe müssen sie dazu den Fahrbahnrand der Landesstraße 14 nutzen. Vor wenigen Tagen war es dort schon zu einem Unfall gekommen, als ein Auto den Einkaufsbeutel eines Fußgängers streifte.

Stefan Ciaciuch aus Kyritz hat das selbst beobachtet. „Ich komme da jeden Tag lang“, erzählt der Geschäftsmann. „Ich halte die Situation für hochgradig gefährlich.“ Ciaciuch hat kurzerhand 30 Warnwesten bestellt und sie jetzt der Flüchtlingsunterkunft übergeben. Er hofft, dass die Menschen am Straßenrand damit in der aktuellen Wetterlage für Autofahrer zumindest etwas besser sichtbar werden. Höchste Aufmerksamkeit bleibt in dem Bereich trotzdem angeraten.

Von Alexander Beckmann

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