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Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Knattermimen vor der Uraufführung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Knattermimen vor der Uraufführung
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04:28 11.06.2016
Die Schauspieler sind mit Herz und Seele bei der Sache und in ihren Rollen. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Die Kyritzer Knattermimen fiebern ihrer diesjährigen Uraufführung entgegen. Die Proben zum aktuellen Stück „Die spanische Fliege“ sind in der heißen Phase. „Der Text sitzt, die Kulissen stehen und auch die Kostüme wurden von den fleißigen Näherinnen endlich fertig gestellt“, sagt Knattermimin Katharina Kutzer. Nun gehe es um das „Feintuning“ auf der Bühne und dahinter. Den Satz: „Danke! – Und noch mal!“ dürfte wohl jeder der Mitwirkenden des neuen Stückes in den vergangenen Wochen zur Genüge gehört haben.

Die Knattermimen feiern in diesem Jahr den 20. Geburtstag der Theaternächte im Klostergarten. Die Besucher sollen bei den Aufführungen voll auf ihre Kosten kommen. „Passend zum Jubiläum darf wieder herzlich gelacht werden“, so Katharina Kutzer. Ihr Vater und Knattermimenregisseur Eckhard Kutzer hat den Schwank von Franz Arnold und Ernst Bach aus dem Jahr 1913 umgeschrieben. „Er bietet jetzt jede Menge humoristisches Potenzial“, ist Kutzer sicher.

Szene aus dem Stück. Die alten Mauern des Klostergartens bilden die Kulisse. Quelle: Sandra Bels

Zum Inhalt soll noch nicht so viel verraten werden. Der ehrenwerte und allseits respektierte Kyritzer Mostrichfabrikant Anton Klinke könnte mit seinem Leben ganz zufrieden sein, gäbe es da nicht diesen lange zurückliegenden Ausrutscher. Denn einst brachte eine feurige Tänzerin, die unter dem Künstlernamen „Die spanische Fliege“ für Furore sorgte, das Blut einiger Kyritzer Männer mächtig in Wallung. Mit Folgen! Die umtriebige Dame schickte ihren Verehrern später ein Foto des vermeintlichen Filius. Die Männer zahlten. Auch Klinke, dessen ahnungslose Frau Emma am heimischen Herd ein sittenstrenges Regiment führt. Sitte und Moral geraten in Kyritz bedenklich ins Wanken. Wie das ausgeht, ist am kommenden Sonnabend, 11. Juni, ab 20 Uhr bei der Uraufführung im Klostergarten zu erleben. Einlass ist um 19 Uhr. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.

Weitere Vorstellungen des Stückes „Die spanische Fliege“ finden am 18. Juni, 2. Juli und 9. Juli statt. Karten sind im Vorverkauf beim Fremdenverkehrsverein in Kyritz erhältlich oder können online unter www.kyritzer-knattermimen.de bestellt werden. „Es ist jedoch Eile geboten. Viele Karten sind bereits verkauft“, so Katharina Kutzer.

Das Jubiläums-Wochenende der Theaternächte ist vom 8. bis 10. Juni geplant. „Dann gibt es das ganz große Kulturpaket“, so Katharina Kutzer. Den Auftakt macht am Freitagabend die „Kleine lange Nacht des Bassewitz“. Dabei gibt es Musik, Gaukelei und Tanz. Gäste und Künstler aus ganz Europa wollen den Klostergarten zurück in die farbenfrohe Zeit des Mittelalters versetzen. Der Herr von Bassewitz lädt, nach einer mehrjährigen Pause – er war auf Pilgerreise nach Jerusalem – wieder in den Klostergarten ein, um mit ihm standesgemäß zu feiern. Es ist eine kleine Variante des erfolgreichsten Events der vergangenen Jahre in Kyritz. Die Gäste können das Tanzbein zu mittelalterlicher Musik schwingen und sich mit einer atemberaubenden Feuershow, deftigen Speisen und gutem Bier ein paar Jahrhunderte in der Zeit zurückfallen lassen.

Festwochenende zu den 20. Theaternächten

Premiere für das neue Stück der „Kyritzer Knattermimen“ „Die spanische Fliege“ ist am 11. Juni um 20 Uhr.

Letzte Gelegenheit, das Stück zu sehen, ist am 9. Juli. Dazwischen sind Aufführungen am 18. Juni und 2. Juli.

Das Jubiläumswochenende zum 20. Geburtstag der Theaternächte im Klostergarten vom 8. bis 10. Juli bietet am Sonntag, 10. Juli, eine gemütliche Matinee im Klostergarten unter dem Motto „Morgenstund hat ...“ Willkommen sind ab 10 Uhr alle Freunde dieses Kleinods, die bei einem gemütlichen Picknick mit musikalischer Begleitung, zusammen mit den Knattermimen, die Theatersaison ausklingen lassen möchten. Der Eintritt ist frei.

Eine irische Sommernacht wird am 30. Juli ab 20 Uhr im Klostergarten gefeiert. Mit dabei sind „The Sandsacks“. Es gibt irische Musik, irische Drinks und irisches Feeling.

Von Sandra Bels

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