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Kyritz: Prima-Messe Ende Mai

Regionale Wirtschaft, Kultur und Genüsse Kyritz: Prima-Messe Ende Mai

Zum 12. Mal findet am 28. und 29. Mai die Regionalmesse für Ruppin und die Prignitz namens Prima auf dem Verkehrslandeplatz Kyritz-Heinrichsfelde statt. Regionale Wirtschaft, Kultur und Genüsse stehen dort im Mittelpunkt. Veranstalter ist die Stadt Kyritz. Bisher haben sich schon 30 Aussteller verbindlich dafür angemeldet.

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Die Region präsentiert bei der Prima auch ihre technischen Möglichkeiten.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. 2016 ist wieder ein Prima-Jahr. Zum 12. Mal findet dann die Regionalmesse für Ruppin und die Prignitz auf dem Verkehrslandeplatz Kyritz-Heinrichsfelde statt. Regionale Wirtschaft, Kultur und Genüsse stehen am 28. und 29. Mai dort im Mittelpunkt.

In den vergangenen Jahren hat sich die Prima zur Verbrauchermesse entwickelt, deren thematische Schwerpunkte das Leistungsspektrum des Ruppiner Landes und der Prignitz widerspiegelt. Das Messemotto lautet „Inspiriert – informiert – ist mittendrin“. An zwei Tagen gibt es auf 2500 Quadratmetern Hallenfläche und auf dem 20 000 Quadratmeter großen Freigelände Informationen und Inspirationen rund um die Themen Bauen, Wohnen, neue Energien, Gesundheit, Pflege, Wellness, Familie, Tourismus, Freizeit, Land- und Ernährungswirtschaft sowie Mobilität. Die Suche nach einem Messezelt habe sich laut Marlies Ferner, Wirtschaftsförderin der Stadt, diesmal nicht so einfach gestaltet wie in der Vergangenheit. Wegen der Unterbringung von Flüchtlingen seien große Zelte aktuell sehr gefragt. „Wir hatten zunächst Angebote von sechs Firmen“, sagt Bürgermeisterin Nora Görke. Vier Anbieter hätten jedoch bereits abgesagt. Die Stadt prüft nun die verbleibenden zwei Angebote, hieß es. „Wir werden ein Zelt haben“, zeigt sich die Bürgermeisterin zuversichtlich.

Nun zwei statt bisher drei Messetage

In den vergangenen Jahren präsentierten um die 100 Aussteller zu den Themenschwerpunkten ihre Angebote. 30 haben sich schon jetzt für die Messe im Mai angemeldet. „Viele weitere Unternehmen haben bereits ihr Interesse an einem Messeauftritt bekundet“, so die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke. Schließlich habe die PRIMA den Status einer Landesmesse, die den Unternehmen der Region die Chance bietet, ihre Produkte und Leistungen einem breiten Publikum zu präsentieren und sich als attraktiver Arbeitgeber und interessanter Ausbildungsbetrieb bekannter zu machen. Dass es statt bisher drei nun erstmals nur noch zwei Messetage gibt, ist ein Ergebnis einer Umfrage unter Ausstellern des Prima-Jahres 2014, war aus dem Rathaus zu erfahren.

Veranstaltet wird die Prima von der Stadt Kyritz. Partner sind die Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe (AKG), die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg (Reg), die Vereine Wachstumskern Autobahndreieck Wittstock/Dosse und Wachstumskern Prignitz, die Industrie- und Handelskammer (IHK) und die Handwerksammer. Als Sponsoren konnten laut Nora Görke die KMG-Kliniken, das Baro Lagerhaus Kyritz, sowie die Sparkassen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz gewonnen werden.

Kostenfreies Parken und kostenloser Shuttle

Die Tageskarte für die Prima-Messe auf dem Verkehrslandeplatz Kyritz-Heinrichsfelde am 28. und 29. Mai wird 3 Euro kosten. Die Karte für beide Messetage kostet 5 Euro.

Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt zur Prima 2016.

Auf dem Messegelände wird es ausreichend kostenfreie Parkplätze geben. Außerdem wird ein kostenloser Bustransfer von Kyritz, Neustadt und Wusterhausen zum Messegelände und retour eingerichtet.

Besucher sollen nicht nur schauen, sondern auch Mitmachen. Ein Bewegungs- und Ernährungsmobil und das Brandschutzmobil sind dabei. Es gibt einen Kunstworkshop für Kinder und Jugendliche mit dem Titel „Prima-Messe – Prima-Handwerk“. Eine Lehmbaustelle wird aufgebaut und man kann das Entstehen von Skulpturen aus Ytong-Steinen verfolgen. Energieexperimente mit Sonne, Wasser und Wind, Puppentheater und Clownerie, Voltigieren und eine XXL-Spielelandschaft versprechen Abwechslung und Spaß für Groß und Klein. „Kochen – Kosten – Kaufen“ ist das Motto des „Zelts der Genüsse“. Darin befindet sich ein Kochstudio, in dem man Köchen aus der Region über die Schulter schauen kann. Sie wollen zeigen, wie vielfältig regionale Produkte sein können.

Rahmenprogramm für die ganze Familie

Das Rahmenprogramm verspricht Erlebnisse für die ganze Familie. Musik- und Tanzschulen, wie die Kreismusikschulen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz, die Tanzschulen Schier und Rösel sowie „Quer durch die Gasse“ und Uwes Musikschulband, geben Kostproben ihres Könnens. Geplant ist ein Konzert mit Robert Bernier und Band sowie Auftritte der Clowns „Tacki und Noisly“. Am Messesonntag wird außerdem ein Trödelmarkt veranstaltet. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einen Rundflug oder Ballonfahrten zu buchen. Auch Quadfahren ist möglich.

Die erste Prima wurde am 10. Juni 1993 eröffnet. 123 Aussteller beteiligten sich damals. Sie präsentierten sich in drei Hallen und auf dem 5000 Quadratmeter großen Freigelände. Am Veranstaltungsort wurde bis heute festgehalten. Organisatoren waren damals die AKG, der Wirtschaftsförderverein Nordwest Brandenburg sowie der Landkreis und die Kyritzer Stadtverwaltung. Trotz großer Hitze und einiger daraufhin vorgenommenen Änderungen im Programm konnte die Premierenschau mit 5500 Besuchern aufwarten.

Viele Aussteller kommen aus der Region

Bereits mehr als 11 000 Besucher wurden gezählt, als die Messe im Jahr darauf, 1994, als „1. Ostprignitz-Ruppiner Gewerbeschau” mit 130 Ausstellern an den Start ging. Die meisten von ihnen kamen aus Kyritz und der Umgebung. Mit 130 Ausstellern ging die Prima 1996 in die Statistik ein. Wortgewaltig nahm damals Ritter Bassewitz, damals noch von Eckhard Kutzer gespielt, das Zepter in die Hand und stach das erste Fass des neuen in Dessow gebrauten Bieres „Mord und Totschlag” an. Das nächste Prima-Jahr war das Jahr 2000. Danach war auch der Landkreis Prignitz mit im Boot. Die AKG blieb Veranstalter bis 2010. Sie organisierte die Ausstellungen alle zwei Jahre und nannte sie Handwerker- und Gründermesse. Meist standen beide Personengruppen im Mittelpunkt und wurden mit speziellen Vorträgen bedacht. Auch ein Gründerpreis wurde ausgeschrieben und vergeben. Der damalige AKG-Chef Jens Masuch stand als Organisator und Kopf der Prima an der Spitze.

Von Sandra Bels

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