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Kyritz: Stephanus-Werkstatt öffnet Türen

Tag der offenen Tür zum Jubiläum Kyritz: Stephanus-Werkstatt öffnet Türen

Vielfältige Einblicke in den Arbeitsalltag bekamen Besucher am Freitag in der Kyritzer Stephanus-Werkstatt. Sie ist 25 Jahre alt und öffnete am Freitag zum Jubiläum ihre Türen. Man konnte den Beschäftigten über die Schultern schauen und sich in den einzelnen Bereichen über die Arbeit informieren. Auch Fußball wurde gespielt.

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Die Besucher der Werkstatt konnten sich alle Bereiche anschauen und mit den Mitarbeitern und Beschäftigten ins Gespräch kommen.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Dass man Fußball bei jedem Wetter fair und vor allem mit viel Spaß spielen kann, bewiesen am Freitag sechs Teams beim Tag der offenen Tür der Stephanus-Werkstatt in Kyritz. Es schüttete wie aus Eimern, aber die Kicker ließen sich davon nicht abschrecken. „Bei Sonne kann ja schließlich jeder spielen.“ Mit diesen Worten hatte Werkstattleiter Peter Abraham das Turnier eröffnet.

Sechs Mannschaften waren angetreten. Sie kamen aus Stephanus-Einrichtungen in Berlin (2), Heilbrunn (2) sowie aus Neuruppin und Kyritz. Im 25. Jahr des Bestehens der Werkstatt in Kyritz hatte Abraham nicht nur Pokale für die Sieger. Jeder Mitspieler erhielt außerdem eine Medaille und es gab Auszeichnungen für die besten Torschützen und Torwarte.

Es gab Kuchen von der Kita „Sonnenschein“ aus Holzhausen

Es gab Kuchen von der Kita „Sonnenschein“ aus Holzhausen.

Quelle: Sandra Bels

Wer nicht als Schlachtenbummler für die Kickerteams gekommen war, sah sich in der Werkstatt um. Einblicke gab es in Bereiche wie die Metall- und Holzbearbeitung und in die Näherei. Mitarbeiter und Beschäftigte erklärten, was sie machen und für welche Auftraggeber sie tätig sind. Dazu gehört unter anderem das Kyritzer Unternehmen Reo. Man konnte an Führungen teilnehmen oder die Werkstatt allein erkunden. Für das leibliche Wohl sorgte die Küche der Werkstatt. Leckeren Kuchen gab es am Stand der Kita „Sonnenschein“ aus Holzhausen. „Die Kinder sind öfter zu Gast bei uns“, sagt Abraham. Als Kuchenbäcker waren sie zum ersten Mal da. Auch Schulklassen, unter anderem aus der Linden-Schule und aus der Goethe-Grundschule, sahen sich in der Werkstatt um und informierten sich über die Arbeit, die dort von Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung geleistet wird.

Der Tag der offenen Tür ist eine Aktion im Jubiläumsjahr. „Wir feiern weiter“, so Abraham. Ein solches Jubiläum könne man nicht an einem Tag begehen. Und so gibt es am 24. Juni das Sommerfest der Beschäftigten und Mitarbeiter der Werkstätten mit einem Zirkus.

Von Sandra Bels

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