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Kyritz: Unfallschwerpunkt nun entschärft

Kreuzung am Rehfelder Weg Kyritz: Unfallschwerpunkt nun entschärft

Am Jahresanfang galt die Kreuzung Rehfelder Weg/Straße der Jugend/Friedensstraße in Kyritz noch als Unfallschwerpunkt. Dieser Status ist nun passé. Es gab in den vergangenen Monaten dort kaum Unfälle. Deshalb wurde die Kyritzer Kreuzung von der Liste der Unfallhäufungsstellen gestrichen.

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Die Kreuzung im Rehfelder Weg von Kyritz soll aktuell kein Unfallschwerpunkt mehr sein.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Noch Anfang des Jahres hatte die Unfallkommission des Landkreises die Kreuzung Rehfelder Weg/Straße der Jugend/Friedensstraße in Kyritz als Unfallschwerpunkt ausgewiesen. Dieser Status ist nun passé: In den vergangenen Monaten war es kaum noch zu Unfällen in diesem Bereich gekommen. So sei die Kreuzung nach einer Begehung in der vergangenen Woche von der Liste der Unfallhäufungsstellen gestrichen worden, heißt es aus dem Kyritzer Rathaus. Die Unfallkommission appelliert aber an Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger, dort weiterhin aufmerksam zu sein.

In den vergangenen Jahren häuften sich an der übergeordneten Kreisstraße mit der Straße der Jugend und der Friedensstraße die Unfälle. Bemängelt worden waren die schlechte Sicht von der Straße der Jugend nach links in den Rehfelder Weg. Jedoch kamen alle schweren Unfälle – bis auf einen – dadurch zustande, dass der Fahrer aus der Straße der Jugend das aus Richtung Innenstadt kommende Fahrzeug übersah. Daraus schloss die Unfallkommission, dass Verkehrsteilnehmer meinen, eine uneingeschränkte Sicht auf den Rehfelder Weg Richtung Stadt zu haben. Wo die Sicht schlecht ist, wie zum Beispiel auf die Fahrzeuge aus Richtung Rehfeld, sind die Autofahrer aufmerksamer, hat die Kommission festgestellt. In dem Bereich hatten sich laut Rathaus im Jahr 2011 vier Unfälle, davon zwei mit Leichtverletzten und einer mit Schwerverletzten ereignet. Damit erfüllte die Kreuzung die Kriterien für eine Unfallhäufungsstelle. Sie wird ausgewiesen, wenn die Zahl gleicher Unfallarten, -typen oder -ursachen einen bestimmten Wert überschreiten. Bereits Anfang des Jahres hatte die Unfallkommission Maßnahmen für mehr Sicherheit und bessere Sichtverhältnisse beschlossen. So wurden die Zufahrten nebst Bordabsenkungen zurückgebaut und eine Zwangsführung mit Ketten realisiert. Bis Mitte des Jahres etwa kam es daraufhin an der Kreuzung nur zu einem Unfall. Im August beschloss die Unfallkommission dann weitere Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt wurden. Dazu gehörten das Freischneiden der Verkehrszeichen, der Baumbeschnitt zur Verbesserung der Sichtverhältnisse, das Erneuern von Markierungen, das Aufbringen von Sperrlinien sowie des „Vorfahrt-gewähren“-Zeichens auf der Fahrbahn.

Von Sandra Bels

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