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Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Wendemanöver in der Innenstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz: Wendemanöver in der Innenstadt
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00:18 19.02.2016
Wendemanöver in der Mittelstraße von Kyritz: Der Lieferverkehr kann drehen und Geschäfte rückwärts anfahren. Quelle: Stadt Kyritz
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Kyritz

„Wir wissen, dass es schwierig wird in den nächsten drei Jahren mit den Baustellen in der Kyritzer Innenstadt.“ Andreas Heine, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe (AKG) sagt aber auch, dass es darauf ankommt, was die Händler daraus machen. Die Stadt sei ja schließlich für unsere Kunden nicht abgeschnitten, sondern weiterhin erreichbar. „Das müssen wir nach außen tragen“, so der AKG-Chef.

Heine spricht über die Sanierung der Johann-Sebastian-Bach-Straße, die im Frühjahr beginnen soll und drei Bauabschnitte, über drei Jahre verteilt, hat. Es habe bereits intensive Gespräche zwischen den Gewerbetreibenden und der Stadt darüber gegeben, sagt Heine. Das gravierendste Thema für die Händler sei dabei die zusätzliche Bushaltestelle gewesen. Es wurde befürchtet, dass etliche Parkplätze in der Straße dadurch wegfallen würden. „Dafür ist ja mittlerweile eine Alternative gefunden worden“, so Heine. Es wird sogar mehr Parkplätze geben nach der Straßensanierung als vorher.

Erreichbarkeit ist ein wichtiges Thema

Die Erreichbarkeit der Bachstraße besonders für große Lieferfahrzeuge ist ein weiteres Thema für die Händler. Geplant ist für die Bauzeit, die Mittelstraße für LKW zum Wenden freizugeben, weil die Bachstraße selbst nicht bis zum Ende zu befahren ist. Am Dienstag gab es auf Anregung der AKG und während der Diskussion über die Sanierung der Bachstraße in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung dazu ein Treffen vor Ort. Gewerbetreibende, Vertreter des Bauamts, aber auch Polizei und Ordnungsamt sowie Kyritzer Stadtverordnete, Bürgermeisterin Nora Görke und der Planer waren dabei und sahen sich die Situation an.

Die Straße wurde kurzzeitig gesperrt. Ein LKW-Fahrer demonstrierte ein Wendemanöver, indem er vorwärts in die Mittelstraße hineinfuhr und rückwärts in Richtung Marktplatz wieder hinaus. Die Anwesenden sahen, dass der Laster rückwärts die Bachstraße entlang fahren kann bis zum jeweiligen Geschäft, um es zu beliefern.

Die Parkregelung muss aufgehoben werden

Bauamtsleiterin Angela Schulz sagt, dass diese erste Begehung gezeigt hat, dass die Belieferung der Geschäfte während der Bauphase auf diese Weise funktioniert. Lediglich die Parkregelung in der Mittelstraße muss dafür aufgehoben werden. Eine weitere Probe soll es geben, wenn feststeht, welcher Baubetrieb mit den Arbeiten betraut wird. Dann soll gezeigt werden, dass auch ein LKW mit Anhänger an der Stelle wenden kann. „Dafür müssen aber erst die Bordsteine mit Keilen aus Bitumen gesichert werden“, so Angela Schulz. Das ist Aufgabe des Baubetriebs und gehört zur Ausschreibung dazu.

Von Sandra Bels

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