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Kyritz aus Kindersicht

Fotoausstellung im Prignitz-Center Kyritz aus Kindersicht

Wie Kinder aus Kyritz ihre Stadt sehen, das zeigt eine Fotoausstellung, die am Mittwochabend im Stadtteilbüro „Weltraum“ im Prignitz-Center eröffnet wurde. Streetworkerin Sarah Reinecke hatte die Kinder mit Einwegkameras losgeschickt, um die schönsten, hässlichsten oder traurigsten Orte zu dokumentieren. Sechs Kinder und Jugendliche waren dabei.

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Jarno Vin Keller (l.) und Christian Sokoll fanden viele schöne und hässliche Ecken in Kyritz.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Wie sehen Kyritzer Kinder ihre Stadt? Das ist der Titel einer Fotoausstellung, die am Mittwochabend im Stadtteilbüro „Weltraum“ im Prignitz-Center eröffnet wurde. Die Fotos entstanden innerhalb eines Projektes, dass Streetworkerin Sarah Reinecke Ende des vergangenen Jahres auf die Beine gestellt hatte. Sechs Kinder und Jugendliche beteiligten sich daran. Sie waren mit einer Wegwerfkamera unterwegs, um die schönsten, hässlichsten oder traurigsten Orte in Kyritz einzufangen.

Bürgermeisterin Nora Görke war zur Eröffnung gekommen

Christian Sokoll und Jarno Vin Keller gingen zu zweit los. Sie hatten sich die Arbeit geteilt. Christian fotografierte die schönen Seiten, Jarno die hässlichen. In Richtung Netto-Markt entdeckte er ein wie er sagt „abgenagtes Haus“ und hielt drauf. Er hat es nicht vor vorn fotografiert, sondern schräg von der Seite. „Dann sieht man mehr auf dem Bild“, erklärte Jarno am Mittwochabend der Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke, die zur Ausstellungseröffnung gekommen war. Sein Freund Christian ließ sich von der Farbe des neuen Bettenhauses inspirieren und findet auch seine Schule, die Goethe-Grundschule, sehr schön.

„Jeder hat eine andere Sichtweise dafür was schön und was hässlich ist“, hat Sarah Reinecke festgestellt. Sie hat mit den Kindern und Jugendlichen die Bilder besprochen und die schönsten für die Ausstellung ausgewählt. Eventuell sollen sie auch noch in der Bibliothek gezeigt werden.

Schön oder hässlich

Schön oder hässlich? In diesem Fall konnten sich die Fotografen nicht einig werden.

Quelle: Sandra Bels

Finanziert wurde das Projekt über das Sozialraumbudget. Dabei geben Stadt und Landkreis insgesamt 90 Prozent der Summe. Der Rest wird aus Eigenmitteln vom Projektträger bezahlt. In diesem Fall war es der Landesjugendring, so Sarah Reinecke. Eine Arbeitsgemeinschaft, in der Mitglieder des Bildungsausschusses und Vertreter der Stadtverwaltung mitarbeiten, verteilen das Geld. 2015 waren 15 000 Euro zu vergeben.

Kyritz vergibt wieder 15 000 Euro für Projekte

In diesem Jahr ist die gleiche Summe da. Veronika Lausch, Amtsleiterin für Bildung Bürgerservice und Soziales, sagt, dass für 2016 noch Projekte beantragt werden können. Sie sollten für Teilnehmer zwischen sechs und 24 Jahren konzipiert sein. Sarah Reinecke will Präventionsprojekte anbieten, bei denen es sich um Cannabis-, Alkohol- und Medienkonsum dreht. Auch ein Integrationsprojekt mit Flüchtlingen hat sie geplant. Außerdem will sie einen weiteren Parkour-Workshop anbieten.

Von Sandra Bels

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