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Kyritz beliebt bei Campern

Wohnmobile direkt im Zentrum Kyritz beliebt bei Campern

Unter den Wohnmobilisten hat sich schnell herumgesprochen, dass man in Kyritz einen guten Stellplatz findet. Zumindest erzählen das die Gäste, die dort mit ihren Wagen an der Jäglitz stehen – in ruhiger Lage direkt im Zentrum. Der Platz wurde erst vor einem guten Jahr offiziell eröffnet.

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Lernten sich in Kyritz kennen: die Wohnmobilisten Ingrid und Karl-Heinz Graf sowie Herbert Schramm (r.).

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Wie Perlen an einer Kette aneinandergereiht stehen sie da: die Wohnmobile auf dem Parkplatz Wässering in Kyritz. 13 Stück sind es. Offiziell gibt es nur sechs Plätze mit Stromanschluss. Unter Gleichgesinnten arrangiert man sich. Vor etwas mehr als einem Jahr hat die Stadt die Plätze offiziell eröffnet. Seitdem erfreut sich der Standort immer größerer Beliebtheit bei den Wohnmobilisten. Nur selten ist kein Wagen da. Man findet die Stellplätze im Internet zum Beispiel unter der Adresse des Stellplatzführers „Mobilisten.de“. Über diese Webseite stieß auch ein Paar aus Plön auf Kyritz. Die Stadt sei mit sehr guten Daten dort gelistet, sagt der Mann, der mit seiner Frau 14 Tage durch Brandenburg reist. Mit den Daten meint er die Ver- und Entsorgung und dass der Platz kostenlos zu nutzen ist. Nach der Nacht in Kyritz weiß er noch nicht genau, wo es hingehen soll, aber gern kommen die beiden wieder auf den „vorzüglichen Platz“, wie sie sagen. Selbstverständlich ist für die beiden außerdem, dass sie darüber in der Szene berichten.

Thomas und Angelika Witt sind am liebsten mit dem Mobil unterwegs

Thomas und Angelika Witt sind am liebsten mit dem Mobil unterwegs.

Quelle: Sandra Bels

Bikes, Badehose, Bücher und Boots müssen stets dabei sein, wenn Thomas und Angelika Witt aus Hamm mit dem Wohnmobil unterwegs sind. Seit mehr als 30 Jahren verbringen sie so ihren Urlaub. „Geflogen bin ich wohl erst zweimal“, sagt Angelika Witt und fügt an: „Deutschland ist so schön, es gibt viel zu sehen.“ Nach einem Zwischenstopp in Werder, wo die beiden die Bedingungen nicht so toll fanden, und einer Recherche im Internet kam das Paar erst nach Wusterhausen und dann in die Knatterstadt. Letztere fanden sie jedoch viel interessanter. „Die Stadt ist schön und sehenswert und man kann hier nett einkaufen“, so Angelika Witt. Die Schwiegertöchter dürfen davon profitieren. Für den Platz haben sie und ihr Mann nur lobende Worte. „Die Anlage ist hervorragend, die Toiletten und Duschen sind sauber und ordentlich“, sagen die beiden. Das sei nicht selbstverständlich. „Es ist alles vom Allerfeinsten, Stadt und Lage. Es ist ruhig, aber auch mitten im Zentrum“, hat das Ehepaar festgestellt und will alles auf jeden Fall weiterempfehlen.

Witts haben ihre vierwöchige Tour mit dem Besuch der Buga-Standorte begonnen. Ganz zum Schluss wollen sie zum Porzellinerfest nach Selb. Es findet Anfang August statt. „Sie können dort etwas für 50 Cent kaufen, aber auch für 5000 Euro“, sagt Thomas Witt. Für ihn ist es Ehrensache mit seiner Frau seit Jahren in die Porzellanstadt zu fahren, obwohl er sich selbst nicht so dafür interessiert.

Wie Perlen an einer Kette stehen die Wohnmobile auf dem Kyritzer Stellplatz

Wie Perlen an einer Kette stehen die Wohnmobile auf dem Kyritzer Stellplatz.

Quelle: Sandra Bels

In Kyritz auf dem Wässering kennengelernt haben sich Karl-Heinz und Ingrid Graf und Herbert Schramm. „Alle, die hier parken, haben die gleichen Interessen“, sagt Schramm, der aus der Nähe von Hannover kommt. Da sei es ganz normal, dass man schnell miteinander ins Gespräch kommt. Schramm kennt Kyritz schon seit Jahren. Ich war schon hier, da war an den Platz noch gar nicht zu denken“, sagt er. Er hat eine große Verwandtschaft in der Region zum Beispiel auf dem Kyritzer Marktplatz, in Stolpe oder Schönermark. Da steht der eine oder andere Besuch an, auch bei ihm im Mobil. Der Senior, geboren 1931, ist auf der Durchreise von der Ostsee. Er liebt das platte Land. „Großstädte liegen mir nicht“, erzählt er. Land und Leute sind ihm wichtiger. Bis zur Weißrussischen Grenze ist er schon gefahren.

Auch Ingrid Graf hat eine Bindung zu Kyritz. Sie erblickte das Licht der Welt in der Stadt. Zusammen mit ihrem Mann kommt sie seit einigen Jahren immer wieder her. Jedes Mal geht Ingrid Graf dann ins Tourismusbüro und schaut nach, ob es einen neuen Kyritz-Artikel gibt. „Unsere ganze Wohnung steht schon voll“, sagt der Gatte und meint es überhaupt nicht böse. Er findet es schade, dass seine Frau keine Angehörigen mehr hat und freut sich darüber, dass sie so das Andenken an ihre Heimat bewahrt. Den Stellplatz in Kyritz bewerten sowohl Grafs als auch Herbert Schramm als „Top-Einrichtung“. Und das Ehepaar ist schon sehr viel rumgekommen. Dänemark, Norwegen aber auch die Bretangne gehörten zu ihren Reisezielen. Seit sieben Jahren sind sie mit dem Mobil unterwegs und sie kommen sehr gern wieder.

Von Sandra Bels

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