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Kyritz investiert in eigene Kita

Neuer Spielzeugschuppen Kyritz investiert in eigene Kita

Kyritz investiert weiter in die kommunalen Kindereinrichtungen. Ganz so groß wie in den Vorjahren sind die Schritte nicht. Doch die Kita „Kunterbunt“ in der Werner Straße wird noch in diesem Jahr einen neuen Geräteschuppen erhalten.

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Der unansehnliche, alte Schuppen für die Spielgeräte der Kyritzer Kita „Kunterbunt“ soll ersetzt werden.

Quelle: Beckmann

Kyritz. Die Stadt Kyritz nimmt gegenwärtig viel Geld in die Hand, um den Kita-Neubau für einen christlichen Träger zu errichten. Am Freitag um 13 Uhr soll in der Prinzenstraße Richtfest gefeiert werden.

Zugleich investiert Kyritz aber auch weiter in die kommunalen Kindereinrichtungen. Ganz so groß wie in den Vorjahren sind die Schritte nicht. Doch die Kita „Kunterbunt“ in der Werner Straße wird noch in diesem Jahr einen neuen Geräteschuppen erhalten. Gerade wurden die Aufträge an die Baufirmen erteilt. Nächsten Montag sollen sie die Arbeit aufnehmen.

Kita-Leiterin Carola Waap freut sich. Der vorhandene Schuppen für Freiluftspielgeräte, Reifen, Bälle macht schon einen recht heruntergekommenen Eindruck. Kein Wunder: „1976 wurde die Kita gebaut. Da wird bestimmt auch schon bald der Schuppen gestanden haben“, schätzt Carola Waap ein. Es handelt sich um einen typischen, holzverkleideten Typen-Bungalow, an dem die vergangenen gut 30 Jahre deutliche Spuren hinterlassen haben. Holzteile fallen ab, die Fenster sind nicht zuletzt wegen Einbruchsversuchen mit Brettern vernagelt.

Da zeittypisch nicht nur Holz, sondern drinnen und draußen auch einiges an Asbestbaustoffen verwendet wurde, wird der Abriss jetzt etwas aufwendiger. Die beauftragten Fachleute müssen vor allem Staub vermeiden. „Und die Kinder werden beim Abbruch natürlich ferngehalten“, versichert Bauamtsleiterin Angela Schulz.

Viel Holz kommt zum Einsatz

Für den Neubau wird wieder Holz verwendet – ganz ohne Asbest. Schlicht und zugleich bunt wird das Gebäude, an dem immerhin fünf Firmen, vor allem aus der näheren Umgebung, ihren Anteil haben. Bis Ende November will man fertig sein.

Für die Kita und ihre immerhin 170 kleinen Nutzer bedeutet der Neubau fast schon Alltag. „Wir haben in den letzten Jahren im Prinzip alle Räume hergerichtet“, berichtet Carola Waap. „Also nicht nur gemalert, sondern richtig saniert mit allem Drum und Dran.“ Bereits seit kurz nach der Wende gehe das so. „Die Waschräume waren das Erste, was gemacht wurde.“ Der modern eingerichtete Bereich für die Unter-Dreijährigen gehört zu den jüngsten Errungenschaften. Mit dem Küchenbereich steht noch eine größere Baustelle aus. Die Modernisierung des deutlich in die Jahre gekommenen und noch dazu ständig als Durchgang genutzten Gebäudeteils sei nach wie vor im Gespräch, erläutert die Kita-Leiterin. Sie ist optimistisch, dass Kyritz auch diese Aufgabe bald angehen wird. „Das wird dann richtig schick.“ Schon jetzt staunten viele ehemalige Nutzer des Gebäudes, was sich alles getan hat, wenn sie mal wieder zu Besuch kommen. Die Fassade verrät davon noch recht wenig.

Von Alexander Beckmann

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