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Kyritz macht mit: drängeln, tanzen, feiern

Hunderte beim 6. Kneipenfest Kyritz macht mit: drängeln, tanzen, feiern

Auch in seiner 6. Auflage lockte das Kyritzer Kneipenfest am Sonnabend wieder hunderte Besucher an. In vier Lokalen gab es bis weit nach Mitternacht Livemusik, gute Stimmung und eine Menge Gedränge.

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Dank der Busse war der Wechsel von einem Veranstaltungsort zum nächsten beim 6. Kyritzer Kneipenfest überhaupt kein Problem.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Dieses Bild ist beinahe typisch: Auf der einen Seite des Saals die Band, auf der anderen ballt sich das Publikum. Und dazwischen: nichts. Auch im Saal von Bluhms Hotel herrschte beim 6. Kyritzer Kneipenfest am Sonnabend erst einmal gähnende Leere auf dem Tanzparkett – aber nicht lange. Schon kurz nach 20.30 Uhr hatten die Musiker von „Tor 11“ mit Hits von Bap oder Peter Maffay die ersten Tänzer aktiviert. Und ab da füllte es sich zusehends. „Eiszeit – wenn die Meere untergeh’n und die Knatter bebt“ dichtete der Sänger seinen Text kurzerhand um. Klar: Der Mann hat Erfahrung – er war schon zum vierten Mal in Kyritz dabei.

Pop satt gab es mit „Tor 11“ in Bluhms Hotel

Pop satt gab es mit „Tor 11“ in Bluhms Hotel.

Quelle: Alexander Beckmann

Etwas ruhiger ging es im „Café Schröder“ am Marktplatz mit Larkin zu. Folk lautete dort die Devise und die Band „Larkin“ fand damit ihr Publikum – so gut, dass das Rein- und Rauskommen durchs Gedränge schon zum Problem wurde. Einen Anteil hatte bestimmt auch die Bewirtung. Bei Bratwurst und belegten Broten musste niemand hungern. Durst hatte sowieso keine Chance an diesem Abend.

Der Wirt Bernd Seifert zeigte sich zufrieden: „Das Kneipenfest lohnt eigentlich immer.“ Nur die langjährigen Nachbarn von der „Marktschänke“ vermisste er etwas. Das Kyritzer Lokal hatte Ende des vergangenen Jahres geschlossen und so blieb es diesmal rund um den Marktplatz etwas ruhiger als bei vorangegangenen Gelegenheiten.

Irische Klänge  von „Larkin“ sorgten im „Café Schröder“ am Marktplatz für eine kleine Verschnaufpause

Irische Klänge von „Larkin“ sorgten im „Café Schröder“ am Marktplatz für eine kleine Verschnaufpause.

Quelle: Alexander Beckmann

Dafür war nach längerer Pause mal wieder der „Kultureiskeller“ in der Brunnerstraße dabei. „No Age“ spielte sich dort ebenso routiniert wie hörenswert durch die Popgeschichte der vergangenen Jahrzehnte und ließ kaum einen Hit aus. Die Besucher honorierten das mit Beifall und Aktivität auf der Tanzfläche. Sowieso hat das besondere Ambiente des alten Klinkergewölbes noch immer seine Fans. Eiskeller-Inhaber Andrzej Ciaciuch wollte auf Anfrage nicht ausschließen, dass es demnächst auch wieder weitere Veranstaltungen an diesem Ort gibt: „Es wird dran gearbeitet.“

Der Brennpunkt des Kyritzer Kneipenfestes lag im „Vertigo B5“

Der Brennpunkt des Kyritzer Kneipenfestes lag im „Vertigo B5“: Dort spielten „Several Gents“.

Quelle: Alexander Beckmann

Der Brennpunkt des Kyritzer Kneipenfestes lag am Sonnabend aber außerhalb der Stadt: im „Vertigo B 5“ in Demerthin. In dem Pub drängten sich die Menschen derartig, dass wirklich kaum noch ein Stehplatz zu haben war. Dabei hatten die Betreiber schon extra ein Festzelt angebaut, in dem man dem Geschehen auf der Mini-Bühne per Videoleinwand folgen konnte. Im Zelt und auch im Hof war es ebenfalls richtig voll. Drinnen im Pub versuchten sogar einige Leute, zur Musik von „Several Gents“ zu tanzen – angesichts des Gedränges kein leichtes Unterfangen. Auf jeden Fall kamen die Klänge von den britischen Inseln ebenso gut an wie das Bier mit gleicher Herkunft.

Das Kneipenfest bescherte Kyritz bis weit nach Mitternacht erneut ein ungewohnt reges Nachtleben. Die zwischen den Veranstaltungsorten pendelnden Busse der ORP hatten daran einen wichtigen Anteil. Einheimische wie Gäste honorierten all dies mit ihrer schieren Menge. Angesichts des Interesses erscheint die nächste Wiederholung angebracht. Mit lediglich noch vier Schauplätzen bewegte sich dieses 6. Kneipenfest allerdings schon am unteren Ende des Sinnvollen.

Auch der Kyritzer „Kultureiskeller“ war mal wieder mit von der Partie

Auch der Kyritzer „Kultureiskeller“ war mal wieder mit von der Partie. „No Age“ spielten dort zum Tanz auf.

Quelle: Alexander Beckmann

Von Alexander Beckmann

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