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Kyritz will 4,6 Millionen investieren

Zahlen für 2016 vorgelegt Kyritz will 4,6 Millionen investieren

Der Kyritzer Hauptausschuss hat am Dienstag die Grundlagen für den Stadthaushalt 2016 gebilligt. Kyritz rechnet mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils gut 16 Millionen Euro. Größte Ausgabe sind die sogenannten Transferaufwendungen wie die Kreisumlage mit insgesamt fast 5,8 Millionen Euro.

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Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Sollte nicht noch Unvorhergesehenes dazwischenkommen, wird die Stadt Kyritz auch im Jahr 2016 ihren Haushalt ausgleichen können. Der Hauptausschuss billigte am Dienstag mehrheitlich die von der Kämmerei vorgelegten Eckdaten für den neuen Haushaltsplan. Sie bilden nun die Grundlage für das Papier, das Anfang Dezember der Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

„Wir haben da seit Mai intensiv dran gearbeitet“, berichtet Kämmerer Michael Köhn. „So was schießt man ja nicht aus der Hüfte.“ Wie üblich hatte man zu Beginn alle denkbaren Vorhaben den Möglichkeiten gegenübergestellt. Das Ergebnis war ein Minus von über 700 000 Euro. Indem Kämmerei und Stadtverordnete manches vertagten und anderes reduzierten oder ganz strichen, konnte inzwischen ein Gleichgewicht von Einnahmen und Ausgaben erreicht werden. „Wenn man alle Wünsche berücksichtigen würde, hätte man ja immer einen Fehlbetrag“, schätzt der Kämmerer ein. „Da muss man dann Prioritäten setzen.“ Offenbar sei das so weit gelungen, dass der Hauptausschuss das Ergebnis jetzt ohne gravierende Änderungen befürwortete.

Laut den damit vorliegenden Haushaltsgrundsätzen wird Kyritz voraussichtlich mit Einnahmen und Ausgaben von jeweils gut 16 Millionen Euro rechnen. Steuereinnahmen von 6,4 Millionen Euro ergänzen Zuweisungen von Bund und Land in Höhe von gut 7,5 Millionen Euro sowie weitere Einnahmen aus Mieten, Pachten und Gebühren. Größte Ausgabe sind die sogenannten Transferaufwendungen wie die Kreisumlage mit insgesamt fast 5,8 Millionen Euro. Auf Platz zwei folgen die Personalausgaben mit gut 4,8 Millionen Euro. Rücklagen von etwas über neun Millionen stehen aktuell Verbindlichkeiten (unter anderem Kredite) von 3,5 Millionen Euro gegenüber.

Gut 4,6 Millionen Euro will die Stadt im kommenden Jahr in 63 Einzelvorhaben investieren. Davon kommen 1,25 Millionen von der Stadt selbst. Der Rest sind Fördermittel. Einer der größten Posten betrifft den sogenannten Stadtumbau Ost: Fasst man die verschiedenen Teilprogramme zusammen, beläuft sich die Investitionssumme 2016 aus fast 2,3 Millionen Euro. Bestandteil sind beispielsweise die Sanierung der Johann-Sebastian-Bach-Straße, die neue Kita in der Prinzenstraße, die Kleinsthäuser in der Weberstraße, das Klosterviertel oder die Carl-Diercke-Schule. In den Ortsteilen zählen das Rehfelder Gemeindezentrum, die Holzhausener Ortsdurchfahrt und die Straßenbeleuchtung in Mechow dazu.

Von Alexander Beckmann

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