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Kyritz Geschichten vom Dorfpoeten vorgetragen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Geschichten vom Dorfpoeten vorgetragen
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00:41 19.04.2018
Ursula Pitschke (l.), älteste Tochter des Mundartdichters Ernst Stadtkus aus Rehfeld, und Annemarie Ostermeier. Quelle: Nora Görke
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Kyritz

Die Ausstellung des Historischen Heimatvereins Kyritz über den Mundartdichter Ernst Stadtkus hat am Sonnabend mit einer zweiten Lesung über den Rehfelder noch einmal Zuhörer angezogen. Annemarie Ostermeier vom ­Freundeskreis der Plattdüütschen in Kyritz, eine der profunden Stadtkus-Kennerin und seiner ­ungezählten Gedichten und Geschichten, trug daraus eine Auswahl vor. Die Kyritzerin gehörte zu den Mitgestalterinnen der Ausstellung.

Am Sonnabend waren auch ­Bürgermeisterin Nora Görke und die 88-jährige Ursula Pitschke aus Kleinmachnow, älteste Tochter des Dichters, unter den Gästen im ­Heimathaus. Unter den Zuhörern befand sich auch der Plattdeusch-Veteran Fritz Neye. Der sieht Kyritz als Hansestadt nach wie vor in der Pflicht, das Platt zu bewahren. Schließlich war es in der Zeit des Handelsbündnisses Hanse die gängige Verständigungsart.

„Wir snacken Platt“ ist das Motto eines Stammtisches

Fritz Neye selbst leistet seit langem seinen Beitrag zum Erhalt der niederdeutschen Mundart. Schon lange trägt er eine Idee in sich, die nun umgesetzt werden soll. „Wir snacken Platt“ ist das Motto eines Stammtisches, den es am Freitag, 20. April, ab 15 Uhr erstmals geben soll. Und zwar „quasi unter den Augen von Onkel Ernst, denn das Heimathaus nimmt wieder die Gastgeberrolle ein“, so Fritz Neye.

Etwa ein Dutzend Plattsnacker haben sich angesagt. Es soll querbeet von Fritz Reuter bis Ernst Stadtkus gehen. Letzterer wurde in der Vergangenheit immer mal wieder als „Dorfpoet“ bezeichnet. Für Fritz Neye war er mehr. Der Heimatverein bietet am Freitag Kaffee an. Kuchen sei selbst mitzubringen.

Von Wolfgang Hörmann

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