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11. Integratives Sportfest in Kyritz Dabei sein ist alles

Das nunmehr „11. Integratives Sportfest“ der Awo findet am 24. August in Kyritz statt und das letztmalig in dieser Form. Teilnehmen kann jeder, gleich welchens Alters – und vor allem unabhängig von jeglicher Leistungsfähigkeit.

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Brigitte Peukert lädt alle ein, die Teamgeist und Gemeinschaftsgefühl fördern wollen – um damit zugleich zu helfen, Vorurteile abzubauen.

Quelle: Anke

Kyritz. Nachdem das regelmäßig von der Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin organisierte sogenannte „Integrative Sportfest“ im vorigen Jahr ausfiel, steht es nun wieder bevor. Auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz in Kyritz hinter dem Gymnasium an der Perleberger Straße lautet das Motto am Sonnabend, 24. August: „Auf dem Bauernhof ist viel zu tun.“ Passend dazu werden an zahlreichen Stationen Aufgaben sportlich zu bewältigen sein. Zudem ist ein Fußballturnier geplant.

Teilnehmen kann jeder, gleich welchens Alters – und vor allem unabhängig von jeglicher Leistungsfähigkeit. „Uns geht es ja nicht darum, höher, schneller oder weiter zu kommen, sondern Menschen zusammenzubringen“, erklärt Brigitte Peukert vom Kinder- und Jugendhilfeverbund der Awo, die seit einem Jahrzehnt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin dieses integrative Sportfest mitveranstaltet. Denn alle, die wegen körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung an gewöhnlichen Sportveranstaltungen sonst nicht teilnehmen können, sollen sich wenigstens hier als zugehörig empfinden. Niemand wird ausgeschlossen. Und am Ende geht keiner frustriert vom Platz. „Damit das gelingt, sind eben alle eingeladen, nicht nur unsere Leute, die wir mit unseren Einrichtungen betreuen. Wir freuen uns also ganz besonders auf viele Familien, die den Weg zum Sportplatz finden“, sagt Brigitte Peukert. Zu den bisherigen Sportfesten kamen stets etwa um die 200 Teilnehmer, maßgeblich jedoch aus dem Awo-Umfeld.

Der Wohlfahrtsverband feierte voriges Jahr Jubiläum und veranstaltete ein zentrales Fest in Neuruppin, womit ein eigenständiges Sportfest entfiel. Das zuvor zehnte Fest im Jahr 2011 unter dem Motto „Kontinente“ in Wittstock blieb das vorerst letzte.
Das nun als Nächstes für Kyritz organisierte wird das letzte in dieser Art sein, kündigt Peukert an: Statt Jahr für Jahr reihum mal in Rheinsberg, Neuruppin, Wittstock oder eben in Kyritz soll das Sportfest dann überall jährlich oder auch zweijährlich stattfinden. „Es war unter anderem nicht immer leicht, etwa Kinder aus Rheinsberg nach Kyritz zu bekommen oder umgekehrt.“

Wenn die künftigen Sportfeste also „sozialraumorientiert“ erfolgen, wie es heißt, könnten sie einzeln leichter zu planen und trotzdem gut besucht sein. Die Awo organisiert sie schließlich nicht länger führend, sondern sie arbeitet mehr denn je mit Kooperationspartnern in den Regionen zusammen. In Kyritz etwa zieht dann das noch junge soziale Netzwerk aus der Eingliederungshilfe und dem sozial-psychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts zusammen mit der Kinder- und Jugendhilfe sowie dem Verein Ost-prignitz Jugend beispielsweise die Fäden.

Jetzt aber freut man sich erst mal auf das bevorstehende Sportfest und dabei ganz besonders wieder auf Erzieher-Auszubildende vom Neuruppiner Oberstufenzentrum und dem Bildungsträger Agus. Sie betreuen die Wettkampfstationen. Los geht’s um 10 Uhr.

Von mke

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