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Das Finale fest im Blick

Sporthaus in Sieversdorf Das Finale fest im Blick

Die Sieversdorfer wollen ab Ende August ihr neues Sporthaus nutzen. Bis alles so weit ist, werden die Vereinsmitglieder einige tausend Arbeitsstunden als Eigenleistung beigetragen haben. Die Investitionssumme beträgt insgesamt rund 217 000 Euro.

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Zwar steckt der Altbau noch mit drin, doch anzusehen ist das dem Sieverdorfer Sporthaus schon jetzt nicht mehr.

Quelle: Alexander Beckmann

Sieversdorf. Was lange währt, scheint in Sieversdorf nun wirklich gut zu werden. Seit dem Frühjahr wird am Sporthaus gebaut und so langsam kommen die Arbeiten in die finale Phase. Das Dach ist gedeckt, Fenster und Türen sind eingebaut, ein großer Teil der Installationsarbeiten ist erledigt. Dieser Tage beginnen die Putzarbeiten. Fliesenleger und Maler folgen. Ende August soll das Haus nutzbar sein. "Da haben wir hier das erste Heimspiel", erklärt Bürgermeister Hermann Haacke. Mit der offiziellen Fertigstellung wird für Ende September gerechnet.

Der Weg dahin wird dann deutlich länger gewesen sein als erwartet. Seit vier Jahren laufen die Vorbereitungen für den Umbau des Sporthauses aus den 70er Jahren. Ursprünglich wollten die Sieversdorfer bereits vor einem Jahr damit fertig sein. Alles ließ sich ganz gut an. Baupläne entstanden, Förderanträge wurden gestellt, für die es 2011 auch eine Zusage gab. Das böse Erwachen folgte mit dem Ausschreibungsergebnis für die Bauleistungen: Das lag deutlich über den erwarteten Kosten von 160 000 Euro. Gemeinsam mit der Amtsverwaltung plante Sieversdorf also noch einmal, setzte den Rotstift an, wo es nur ging. Es half nichts: Am Ende stand eine Investitionssumme von rund 217 000 Euro. Wieder beantragte man Fördermittel. Der Leader-Verein im Landkreis zeigte sich einsichtig und schob noch etwas Geld nach – ebenso wie die Gemeinde. Aber all dies sorgte natürlich für deutliche Verzögerungen.

Dafür wird sich das erneuerte Haus sehen lassen können. Auf verdoppelter Grundfläche wird es statt über zwei dann über vier Umkleidekabinen und moderne Sanitäranlagen verfügen. Schließlich spielen bei der SG Sieversdorf nicht nur zwei Männerteams Fußball, sondern vor allem vier bis fünf Mädchen- und Frauenmannschaften. Bis in die Brandenburgliga hinein haben sich die Sieversdorfer damit einen Namen gemacht – und sie wollen unbedingt gute Gastgeber für Teams aus dem ganzen Land sein.

Zugleich hofft man, dass die Betriebskosten im Rahmen bleiben. "Energetisch war das alte Haus überhaupt nicht mehr tragbar. Das hat uns kaputt gemacht", berichtet Bürgermeister Hermann Haacke. Die alte Elektroheizung weicht nun einer modernen Gasheizung. Eine Wärmedämmung, die den Namen auch verdient, kommt hinzu.

Bis alles so weit ist, werden die Vereinsmitglieder einige tausend Arbeitsstunden als Eigenleistung beigetragen haben. Der Bürgermeister hebt dabei vor allem Klaus Köppe hervor, der den Bau von Anfang an ehrenamtlich begleitete, auf alles ein Auge hatte. "Der hat eine Eigeninitiative entwickelt, das ist beispielgebend", sagt Haacke. Und Klaus Köppe selbst ist zufrieden. Der aktuelle Terminplan werde Bestand haben. "Unsere Aufgaben haben wir erfüllt."

Von Alexander Beckmann

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