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Kyritz Prignitz-Center: Der Abriss läuft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Prignitz-Center: Der Abriss läuft
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00:24 30.09.2018
Scheckübergabe am Bauschild: Projektentwickler Friedrich Schneider (4.v.l.) überreichte Kerstin Schumacher (3.v.l.) von der Gab einen Scheck über 3000 Euro. Quelle: Fotos (3): Julian Wolff
Kyritz

Lange

haben die Kyritzer, besonders die Bewohner von Kyritz West, darauf gewartet. Jetzt ist es soweit. Der Abriss des Prignitz-Centers hat auch sichtbar begonnen. Zwei große Container vor dem ehemaligen Eingang versperren den Blick, auf das, was dort passiert. Drinnen ist von den früheren Geschäften eigentlich nichts mehr zu erkennen. Stapel mit Plastikteilen liegen neben Kabelbergen und Metallteilen. Die Fenster und Türen sind ausgebaut.

Baubeginn Mitte November

Bis Mitte November soll der hintere Teil des ehemaligen Einkaufszentrums komplett verschwunden sein. Dann kann der Neubau beginnen. Ein großes Schild an der Straße der Jugend verrät, was in den kommenden Monaten passiert. Detaillierte Zeichnungen sind zu sehen wie die Auflistung der künftigen Geschäfte. Die Eröffnung ist für das dritte Quartal 2019 vermerkt.

Ursprünglich sollte das neue Center bereits Ende dieses Jahres eröffnet werden. Es gab jedoch laut Aussage der Projektentwickler Probleme mit der ursprünglich erteilten Baugenehmigung. Sie musste geändert werden, weil die Nachfrage von Gewerbetreibenden nach Verkaufsflächen anders ausgefallen war als erwartet. Deshalb musste umgeplant werden.

Projektentwickler sahen sich vor Ort um

Die Projektentwickler Friedrich Schneider und Gerhard Greszik von der BSP Projektmanagement GmbH aus Hameln sowie Andreas Osterland von der AO Grundbesitzprojekt GmbH Zossen waren am Mittwochnachmittag nach Kyritz gekommen, um sich über den Fortgang der Arbeiten zu informieren. Sie sagten, dass bei aller Unzufriedenheit über den verzögerten Beginn des Bauvorhabens es auch gute Nachrichten gibt.

Von der Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke hatte er erfahren, dass die Gab mit ihrem „Tischlein deck dich“ Schwierigkeiten hat, an Lebensmittel zu kommen, seit der Rewe-Markt geschlossen ist. Von dort holten Gab-Mitarbeiter regelmäßig Ware, die noch verwertbar war, um sie in der Lebensmittelausgabe an Bedürftige weiter zu geben. Doch Rewe ist seit Anfang des Jahres geschlossen.

Scheckübergabe am Bauschild

Die Projektentwickler überreichten deshalb am Mittwochnachmittag direkt vor dem großen Bauschild einen Scheck über 3000 Euro an Gab-Geschäftsführerin Kerstin Schumacher. „Wir wollen damit ein bisschen Kompensation schaffen für die Verzögerung und den frühzeitigen Abriss der Lieferkette“, so Friedrich Schneider.

Mit den 3000 Euro sei es wieder möglich, regelmäßig den Hilfebedürftigen in Kyritz Lebensmittel, die dringend benötigt werden, zukommen zu lassen, so Kerstin Schumacher. „Wir freuen uns sehr über diese Spende, denn das Projekt ist bei seiner Arbeit genau darauf angewiesen“, fügt sie an. Die Zahl der Hilfebedürftigen würde stetig steigen. Die Kyritzer Tafel werde das Geld verwenden, um Menschen in Not zu helfen und sie zu unterstützen.

Regelmäßige Treffen aller Beteiligten

Für Nora Görke war das Treffen in Kyritz anerkennenswert. Sie hatte auch angeregt, dass alle Beteiligten künftig regelmäßig zusammenkommen sollten, um sich abzustimmen und gleich reagieren zu können, wenn es Probleme gibt. Das wurde auch von den Projektentwicklern begrüßt. Die erste Zusammenkunft gab es nach dem offiziellen Termin am Mittwochnachmittag.

Von Sandra Bels

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