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Kyritz Die Bundesstraße 5 bleibt Baustelle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Die Bundesstraße 5 bleibt Baustelle
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13:24 29.06.2018
Die Zufahrt zur Berliner Straße wird möglicherweise geschlossen. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Kyritz/Wusterhausen

Bei der Erneuerung einer der wichtigsten Verkehrsadern in der Region macht der Landesbetrieb Straßenwesen Nägel mit Köpfen. Den gegenwärtig auf Hochtouren laufenden Arbeiten an der Bundesstraße 5, einschließlich Brückenneubau unweit der Kyritzer Feldsiedlung am Ortsausgang in Richtung Perleberg, soll in den beiden Folgejahren die Fortsetzung zwischen Kyritz und Wusterhausen folgen.

Sie beinhaltet, in Kyritz beginnend, unter anderem den Bau eines Kreisverkehres statt der jetzigen Ampel-Kreuzung an der Einmündung der Westfahlenallee.

Neue Zufahrt für Heinrichsfelde

Umfangreiche Veränderungen sind auch in Höhe des Ortsteiles Heinrichsfelde geplant. Die jetzige Anbindung – sie befindet sich zwischen zwei Gebäuden – entspricht nicht mehr den verkehrstechnischen Anforderungen. Hier ist eine komplett neue Zufahrt geplant. Ob die bisherige Öffnung für Fußgänger erhalten bleibt, ist noch in der Diskussion. Die Erreichbarkeit der ebenfalls zu verlegenden Bushaltestelle auf kurzem Weg spräche dafür.

Etliche neue Verkehrssituationen sind auch in der Wusterhausener Gemarkung zu erwarten. Hier gibt es immerhin zehn Abfahrmöglichkeiten von der alt-ehrwürdigen Berlin-Hamburger. Sie führen entweder in die Stadt Wusterhausen hinein oder in Richtung Neustadt, zum Beispiel über den Plänitzer Weg.

Zufahrt über die alte B 5 fällt in Wusterhausen wohl weg

Die Straßenplaner sprechen von „Knotenpunkten“. Zwei soll es nach der Straßenerneuerung nicht mehr geben. Dann dürfte die Zufahrt aus Richtung Nauen über die alte B 5 (Netto-Markt) dicht sein. Auch der Verkehr über die kleine Allee am Friedhof in Richtung Gaststätte „Zur Melodie“ und Wallweg ist danach Geschichte.

Weitere geplante Veränderungen – Einmündung der Bahnhofstraße: Verlängerung der Bushaltestellen, Bustaschen; Tankstelle: Linksabbiegerspur für beidseitige Erreichbarkeit, Zu- und Ausfahrten in beide Richtungen; Einmündung Winkelweg/Gewerbegebiet: Veränderter Standort der Bushaltestelle, Querungshilfe für Fußgänger, neue Führung des Radverkehrs, ebenso an der Kyritzer Straße; Plänitzer Weg: Querungshilfe für Radfahrer und Fußgänger; An der Seemühle/Firma Dentler: Reduzierung auf nur noch eine Zufahrt; Reihereck: Ausbildung als Knotenpunkt mit Radverkehrsführung.

Die Schwenzebrücke wird erneuert

Ferner nimmt die Erneuerung der Schwenzebrücke einen wichtigen Platz in den Planungen ein. Hierfür muss zuvor eine Umfahrung her, um der Staugefahr im benachbarten Kreisverkehr zu begegnen.

Gebaut wird ab 2019 in mehreren Abschnitten bei halbseitiger Sperrung der Bundesstraße. Die Fachbereiche in den Rathäusern von Kyritz und Wusterhausen können bis Mitte Juli zu den Vorhaben Stellung nehmen.

Einmündung zum Friedhof ist wichtig

Aus der Dossestadt ist bereits Widerspruch zur beabsichtigten Schließung der Zufahrt am Friedhof bekannt. „Die Verbindung wird viel vom landwirtschaftlichen Verkehr genutzt. Er kann die Stadt so über den Wallweg in Richtung Brunn und Dessow verlassen, ohne das Sanierungsgebiet Altstadt zu belasten“, sagt die zuständiger Fachgruppenleiterin Melanie Füllgraf. Hier habe sich besonders die Abbiegung in die Borchertstraße für die schwere Technik als Nadelöhr erwiesen.

Von Wolfgang Hörmann

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