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Kyritz Die Knatterstadt dankte ihren Ehrenamtlern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Die Knatterstadt dankte ihren Ehrenamtlern
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00:24 09.12.2018
Die Nominierten und die, die sie vorschlugen, bei der Ehrenamtspreisverleihung im Kyritzer Rathaussaal. Quelle: André Reichel
Kyritz

Ohne jene Menschen, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren, wäre die Gesellschaft um Einiges ärmer – so auch in Kyritz. Da diese Aufopferungsbereitschaft alles andere als selbstverständlich ist, dankt die Stadt ihren engagiertesten Bürgern mit einem Ehrenamtspreis.

Die mittlerweile siebente Ehrenamtspreisverleihung fand am Mittwochabend im Sitzungssaal des Kyritzer Rathauses statt. Das Datum ist nicht willkürlich gewählt worden. Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes.

Meinhard Giese (2.v.l.) und Alfons Zeh bekamen bei der Ehrenamtspreisverleihung Urkunden überreicht. Quelle: André Reichel

Im Vorfeld gingen eine Reihe von Vorschlägen bei der Stadtverwaltung ein. Insgesamt gab es acht Nominierungen. Alle waren sie zur Preisverleihung eingeladen und bis auf einen, waren sie auch alle gekommen. Die Kyritzer Bürgermeisterin begrüßte die Anwesenden und hielt eine kurze Dankesrede für all jene, die sich in den Vereinen, bei der Feuerwehr oder anderen Orts ehrenamtlich engagieren. „Man kann es nicht hoch genug anerkennen, dass Ehrenamtler ihre Zeit für die Allgemeinheit opfern“, so Bürgermeisterin Görke.

Einer der Ausgezeichneten war Alfons Zeh. Den 80-Jährigen hatte die Kyritzer SPD-Fraktion vorgeschlagen. Die Laudatio hielt der Stadtverordnetenvorsitzende Thomas Settgast (SPD). Darin berichtete er, dass Alfons Zeh auf viele Jahrzehnte ehrenamtliche Tätigkeit zurückblicken kann und mit seiner immer noch steten ehrenamtlichen Umtriebigkeit und seinem Engagement ein Vorbild für viele weitaus jüngere Mitmenschen sei. Konkret wurde Alfons Zeh für eine weit gefächerte ehrenamtliche Tätigkeit ausgezeichnet.

Alfons Zeh präsentierte sein Schuhmacher-Handwerk

So präsentierte er bei Stadtfesten als Schuhmacher sein Handwerk und auch bei der Theatergruppe „Knattermimen“ war er zehn Jahre lang aktiv. Zudem ist er in der Kyritzer Kleingartensparte „Am Hagenweg“seit 1976 im Vorstand und seit 1992 auch beim Bund der Vertriebenen aktiv.

Der Zweite, der ausgezeichnet wurde, war der Stadtwehrführer Meinhard Giese, der dieser Tage 65 Jahre alt geworden ist und am Jahresende aus der aktiven Feuerwehr ausscheidet. Die Laudatio für ihn hielt die Bürgermeisterin. „Seit 48 Jahren erfüllte er seine Aufgaben in der freiwilligen Feuerwehr in Kyritz“, so Görke.

Weitere Nominierte

Weitere Nominierte waren unter anderen der Ambulante Hospizdienst, die Schulmediatoren Elke und Hartmut Hanke, die Ortschronistin von Holzhausen, Cordula Seiffert, sowie die Gruppe „Glückskäferlein“, die sich um Berliner Obdachlose, sozialschwache Familien im Raum Kyritz und in Polen kümmert sowie in der Flüchtlingshilfe engagiert.

Von André Reichel

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