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Kyritz Géraldine Olivier singt Shantys im Kulturhaus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Géraldine Olivier singt Shantys im Kulturhaus
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10:04 10.03.2019
Die Sängerin Géraldine Olivier und der Shantychor „Stella maris“ traten gemeinsam im Kyritzer Kulturhaus auf.. Quelle: Renate Zunke
Kyritz

Eine musikalische Kreuzfahrt startete am Samstag im Kyritzer Kulturhaus. Eingeladen hatten die Sängerin Géraldine Olivier und der Shantychor „Stella maris“. Unter dem Titel „Melodien der Meere“ boten sie ein stimmungsvolles Konzert, das die Zuhörer begeisterte und zum Klatschen und Mitsingen animierte. Es gab sogar eine kleine Polonaise vor der Bühne.

Musikalischen Herausforderungen stellt sich „Stella-maris“-Chef Hartmut Paschen gern. Das Konzert mit der Schweizer Sängerin war so eine. Die haben seine auftrittserprobten Sänger und Instrumentalisten gekonnt gemeistert. Und dass ihnen das Singen mit der Sängerin viel Spaß machte, konnten die Zuschauer am Sonnabend erleben.

Bekannt aus der Volksmusik

Bekannt ist Géraldine Olivier durch ihre Karriere auf dem Gebiet der volkstümlichen Musik. Sprungbrett war der Gewinn des Grand Prix der Volksmusik 1995. Den Kontakt zum Kulturhaus hatte 2018 Lutz Ribatis geknüpft, Manager und Ehemann der Sängerin.

Er sagte der MAZ: „Die Professionalität von Stella maris hat uns überzeugt.“ Géraldine Olivier lebt in Norddeutschland mit ihrer Familie und hat Seeluft geschnuppert. In Kyritz erzählte sie, dass ihr Mann Lutz der wunderbaren Meinung war, dass sich ihre Stimme gut für den maritimen Gesang eigne. „Mein Herz schlägt für den maritimen Schlager“, verriet sie.

2009 präsentierte sie das Album „Seemann, lass das Träumen“ und wandelt damit auf den Spuren von Lolita. Dieses Lied der österreichischen Sängerin, die 1910 starb, sang Géraldine Olivier unter anderen mit dem Shantychor. Der bot bekannte Shantys aus seinem Repertoire.

Lieder von Knef und Mathieu

Die musikalische Reise von Géraldine Olivier führte unter anderen nach Griechenland mit Liedern von Nana Mouskouri. Titel von Lale Andersen, Hildegard Knef und Mireille Mathieu gehörten zu ihrem Programm und waren dem überwiegend älteren Publikum wohl bekannt. „Die Sänger sind ja auch fast alle blond“, scherzte Géraldine Olivier und spielte auf graue Haare an, nachdem das Lied „Fahr’ mich in die Ferne, mein blonder Matrose“ erklungen war.

Chorleiter Hartmut Paschen überreichte der Sängerin am Schluss ein Bild. Quelle: Renate Zunke

Mit einem gemeinsamen Medley endete das Konzert. Vergessen wird Geraldine Olivier es wohl nicht. Dafür sorgt schon das große Gruppenbild des Chores, das Hartmut Paschen ihr schenkte. Und auf ihre Frage: „Was haltet ihr davon, wenn ich jedes Jahr wiederkomme?“, war die Resonanz aus dem Saal groß.

Von Renate Zunke

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