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Kyritz Holzhausener retten ihre Störche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Holzhausener retten ihre Störche
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00:21 16.07.2018
Obwohl einer der Altstörche ums Leben kam, sind alle vier Jungstörche im Holzhausener Horst flügge. Quelle: Alexander Beckmann
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Holzhausen

Noch ein bisschen ungelenk flattern sie durch die Luft. Die Holzhausener Jungstörche des Jahrgangs 2018 sind flügge. Damit kommt das Drama um die Vogelfamilie zu einem Happyend – wenigstens zu einem halben.

Vor gut einer Woche war einer der Altstörche tot aufgefunden worden. Das verbliebene Elterntier musste den Nachwuchs allein ernähren. In Holzhausen machte man sich ernste Sorgen, ob alle vier Jungstörche überleben würden.

In der Gärtnerei, auf deren Gelände das Storchennest steht, suchte Corinna Ebert nach Lösungen. Fachliche Hilfe fand sie bei der Naturschutzbehörde des Landkreises. Dort zog man für einige der Jungstörche eine Umsiedlung in Erwägung und empfahl ansonsten zuzufüttern.

Kinder angelten für die Störche

In Holzhausen begann man Spenden zu sammeln. „Wir haben über 80 Euro bekommen“, freut sich Corinna Ebert, „plus einen großen Eimer voller Fisch von den Anglern. Die Holzhausener Kinder haben auch ganz viel geangelt.“

Vom Spendengeld habe sie auf Expertenvorschlag tiefgefrorene Küken und Mäuse gekauft und das Futter am nahen Teich ausgelegt, den die Störche zur Nahrungssuche nutzen. Rund drei Kilogramm Futter brauche so eine Storchenfamilie am Tag, weiß die Holzhausenerin inzwischen. „Die Mäuse sahen eklig aus, aber die hat die Störchin ganz schnell weggefressen.“

Von Alexander Beckmann

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