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Jury empfiehlt Kita-Entwurf für Kyritz

Berliner Büro gewinnt ersten Preis des Wettbewerbs Jury empfiehlt Kita-Entwurf für Kyritz

Zehn Stunden haben sie getagt, dann stand die Entscheidung fest. Der Entwurf eines Berliner Architektenbüros hat den Wettbewerb für die neue Kita in Kyritz gewonnen. Ob er umgesetzt wird, entscheiden nun die Stadtverordneten.

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Der 1. Platz: Das Kitagebäude ist von außen mit Holz verkleidet. Der Spielplatz befindet sich im Innenbereich.

Quelle: Stadt Kyritz

Kyritz. Während einer zehnstündigen Sitzung hat eine Expertenjury aus Sachpreisrichtern und Gutachtern am Montag zwölf Vorschläge beraten, die für den europaweit ausgeschriebenen Architektenwettbewerbs für die Kita Kyritz-Mitte eingereicht worden waren. Sie soll auf den Grundstücken Prinzenstraße 9 und 11 entstehen. Das Haus ist für zirka 60 Kinder geplant. Die Stadt hatte dem architektonischen Wettbewerb ein Bewerbungsverfahren vorgeschaltet. „Schließlich ist es eine anspruchsvolle Aufgabe, die das denkmalgeschützte Haus Nummer 9 als Einzeldenkmal integrieren soll“, so Bürgermeisterin Nora Görke. Zudem sei eine Eckbebauung notwendig.

Aus den insgesamt 116 Bewerbungen – eine kam laut Nora Görke sogar aus Italien – wählte zuvor eine andere Jury die zwölf Büros aus, die Vorschläge in Form von Ansichten, Grundrissen, Schnitten und Perspektiven sowie einen Erläuterungsbericht für die Einordnung einer Kita an dem Standort erarbeiteten und einreichten. Die lagen am Montag auf dem Tisch. Die Bürgermeisterin selbst saß als Sachpreisrichterin in der Jury. „Wir haben über gute und originelle Vorschläge diskutiert“, sagte sie gestern auf MAZ-Nachfrage. Dabei habe eine für die Stadt und den Standort überzeugende funktionelle Lösung im Fokus gestanden, die den städtebaulichen und architektonischen Ansprüchen sowie dem typischen Ortsbild gerecht wird. Die Jury sei am Ende des Tages zu dem Ergebnis gekommen, dass „die Argumentation sachlich und kontrovers war und ein überzeugendes Wettbewerbsergebnis erreicht wurde“.

Der erste Preis ging an das Büro „Kleyer.Koblitz.Letzel.Freivogel“ aus Berlin. Den Berliner „FF-Architekten“ sprach man den zweiten Preis zu. Die Büros „Behles & Jochimsen Architekten“, Berlin, sowie „Eins:eins Architekten“, Hamburg, kamen auf den dritten und vierten Platz. Die Jury empfahl der Stadt weiterhin, den Siegerentwurf umzusetzen. Darüber müssen laut Nora Görke die Stadtverordneten entscheiden. Ihnen werden die Pläne zum Beschluss vorgelegt. Die Bürgermeisterin rechnet nicht damit, dass eine Entscheidung noch im Dezember fällt. Überdies sei die Finanzierung des Kitaneubaus zu verhandeln. Es gebe einen Antrag auf Städtebauförderung. Fertigstellung könnte laut Görke 2015 sein. Zunächst können sich alle Kyritzer die Wettbewerbsergebnisse anschauen. Sie werden am 25. Oktober um 10 Uhr im Ratssaal präsentiert. Die Ausstellung soll mindestens zwei Wochen dort bleiben.

Von Sandra Bels

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