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Kyritz Bauvorhaben in Millionenhöhe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Bauvorhaben in Millionenhöhe
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10:23 08.01.2014
An der Jäglitzbrücke wird seit dem 2. Januar weiter unter Hochdruck gearbeitet. In zwei Wochen soll der Beton in der Form sein. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

Das auch das Jahr 2014 für die Stadt Kyritz ganz im Zeichen des Baugeschehens stehen wird, daran lässt Bürgermeisterin Nora Görke keinen Zweifel. Größtes Vorhaben bleibt dabei die Fertigstellung der neuen Jäg litzbrücke in der Graf-von-der Schulenburg-Straße. Ende nächster, Anfang übernächster Woche soll der eigentliche Brückenkörper betoniert werden. Nach der Feiertagspause sind die Bauleute seit dem 2. Januar wieder mit Hochdruck bei der Arbeit – regelmäßig übrigens auch an den Sonnabenden. „Ich hoffe, dass im Sinne der Baumaßnahme das milde Wetter noch etwas anhält“, sagt Nora Görke.

Die Brücke wird voraussichtlich im Sommer fertig. Allerdings schließen sich die Anpassung und der Ausbau der Schulenburg-Straße zwischen Wusterhausener Straße und Prinzenstraße an. Fortgesetzt werden in diesem Jahr zudem Vorhaben an der Goetheschule. Das betrifft insbesondere die Außenanlagen vom Eingangsbereich in der Holzhausener Straße bis an den Sportplatz. Das historische Gartenhäuschen in der Grünstraße und das Arbeitslehregebäude sollen saniert werden, Klassenräume und Flure mit Schallschutzanlagen ausgestattet und Mauerwerk im Keller trockengelegt werden. Es bestehen Aussichten, dass Land und Bund bis zu 90 Prozent der Kosten übernehmen.

An der Carl-Diercke-Schule sollen die Neugestaltung von Klassenräumen fortgesetzt sowie die Fassadensanierung von Sporthalle und Aula beendet werden. Zudem will das Rathaus die Planungen für einen Kita-Neubau in der Innenstadt vorantreiben. „Ziel sind die Baugenehmigung und der Beginn der Bauarbeiten noch in diesem Jahr“, so die Bürgermeisterin. „Die Vorhaben an Schulen und Kitas binden im Stadthaushalt eine ganze Menge Geld. Das zeigt, wie wichtig uns das ist. Es ist ja ein bedeutender Bereich der Daseinsvorsorge.“

Damit ist das Thema Bauen in Kyritz aber noch nicht beendet. Im Klostergarten werden die Sanierung von Kirchenmauer und Pfortenhaus fortgesetzt. Die Bühne wird wieder errichtet und das Gelände für die Sitzreihen hergerichtet. „Das soll in diesem Frühjahr abgeschlossen sein, sodass die Knattermimen das auch wieder nutzen können.“ Komplett verändern wird sich in absehbarer Zeit das Areal zwischen Perleberger Straße, Kulturhaus und Mehrgenerationenhaus. Rund 140 Parkplätze sollen dort entstehen: für Pendler sowie Besucher und Mitarbeiter der benachbarten Schulen, des Krankenhauses, des Finanzamtes, des Kulturhauses, der Einrichtungen des Landkreises. Zudem wird ein Bushaltepunkt samt Wendeschleife entstehen. Das gesamte Areal soll das Bild einer einheitlichen Anlage vermitteln. Nora Görke hält auch an der Idee eines Bahnhaltepunktes fest – vorausgesetzt, der Bestand der Bahnstrecke kann langfristig gesichert werden.

Weitere Vorhaben betreffen Spielplätze in Mechow, Bork und Berlitt, die Inbetriebnahme des Aufzugs im Rathaus und den Gehweg in der Kyritzer Robestraße. „Der ist ja in schlechtem Zustand. Ich glaube, er stammt noch aus den 50er Jahren“, sagt Bürgermeisterin Nora Görke.

Von Alexander Beckmann

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