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Kyritz Lebendiger Adventskalender ohne Stress und Trubel
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Lebendiger Adventskalender ohne Stress und Trubel
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00:22 07.12.2018
Pfarrer Daniel Feldmann machte beim lebendigen Adventskalender den Anfang und sang mit seinen Gästen ein paar Lieder. Quelle: André Reichel
Kyritz

Einen Adventskalender der ganz besonderen Art initiiert die Evangelische Kirchengemeinde von Kyritz. Statt Süßigkeiten und Konsumgüter im schieren Überfluss stehen hierbei Besinnlichkeit und bewusste Abkehr von Stress sowie Gemeinsamkeit und Herzlichkeit im Mittelpunkt.

Der Adventskalender sei somit ein lebendiger Kalender, sagte Pfarrer Daniel Feldmann. An dieser Aktion beteiligen sich öffentliche Einrichtungen, aber auch Ladengeschäfte, Gewerbetreibende sowie Privatleute, die immer werktags um 17 Uhr ihre Türen öffnen. „Jedermann ist herzlich eingeladen, zu kommen“, sagt Pfarrer Feldmann. Sein Pfarrhof in der Johann-Sebastian-Bach-Straße mache am Montag den Anfang bei der Adventskalenderaktion.

Kerzen wiesen den Besuchern den Weg

Kerzen auf den Fensterbrettern des Pfarrhauses wiesen den Besuchern den Weg zum Hof. Dort hatten der Pfarrer und seine Frau alle notwendigen Vorbereitungen für einen gemütlichen Abend getroffen. Zwar wollte das Feuer in der Feuerschale überhaupt nicht so recht brennen, doch dafür köchelte der Punsch im Eisenkessel um so besser. Zudem gab es mehrere Sorten Kuchen, den sich die Gäste schmecken lassen konnten.

Gemütliches Beisammensein auf dem Pfarrhof. Quelle: André Reichel

Knapp ein Dutzend Gäste nahmen die herzliche Einladung von Daniel Feldmann an. Knapp die Hälfte davon waren Mitglieder der Kirchengemeinde, die ihren Pfarrer unterstützen wollten. Andere, wie Monika Warnke, lasen in der MAZ von der Aktion. „Mir hatte es gut gefallen – und ich kann die Aktion absolut weiterempfehlen“, sagte Monika Warnke. Die Kyritzerin hat sich vorgenommen, auch die anderen Kalendertürchen zu besuchen.

Besinnliche Lieder gespielt

Pfarrer Daniel Feldmann spielte am Montagabend ein paar besinnliche Lieder, wie zum Beispiel das in Ostpreußen entstandenes Kirchenlied aus dem 17. Jahrhundert „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“. Daniel Feldmann berichtete von der Entstehungsgeschichte des Liedes. Er begleitet in dieser Woche auch ­alle anderen Stationen.

Am Dienstag öffnet Claudia Trilck ihr Wäschegeschäft in der Bach-Straße und am Mittwoch zieht Franzis Punkt in der Weberstraße nach. Das Tourismusbüro in der Gorki-Straße ist dann am Donnerstag an der Reihe.

Alle Teilnehmer kommen aus Kyritz

Auch alle anderen Teilnehmer sind ausschließlich in der Knatterstadt zu finden – und das aus einem bestimmten Grund, wie Pfarrer Feldmann erklärte: „Wir wählten ganz bewusst nur Orte innerhalb von Kyritz, damit auch alle zu Fuß dorthin können.“ Mit von der Partie ist auch die Neustädter Pfarrerin Reinshagen, die in der darauffolgenden Woche die Teilnehmer unterstützen wird.

Von André Reichel

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