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Kyritz Nach der Wahl: Die Arbeit geht weiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Nach der Wahl: Die Arbeit geht weiter
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00:20 08.11.2018
Nora Görke wurde für weitere acht Jahre als Kyritzer Bürgermeisterin bestätigt. Der Schreibtisch ist so voll wie vor der Wahl. Quelle: Alexander Beckmann
Kyritz

Als Amtsinhaberin hatte Nora Görke bei der Kyritzer Bürgermeisterwahl am Sonntag sicherlich die besten Startbedingungen aller Kandidaten. Das Ergebnis überraschte dann aber doch: Mit 69,9 Prozent der Stimmen schnitt die 58-Jährige diesmal noch besser ab als bei ihrer ersten Wahl vor acht Jahren. Damals erhielt sie 55,7 Prozent. Während sich 2010 2372 Kyritzer für die parteilose Kandidatin aussprachen, waren es am Sonntag nun sogar 2822.

Für die alte und neue Kyritzer Bürgermeisterin war der Montag nach der Wahl weitgehend ein ganz normaler Arbeitstag – auch wenn noch so mancher Gratulant zu Besuch kam.

Laufende Vorhaben will sie schnell voranbringen

Nora Görke will nach eigenen Angaben nun vor allem die derzeit laufenden Vorhaben zügig voranbringen. „Mich beschäftigen ganz praktische Projekte wie das Nachbarschaftshaus in Kyritz West“, betonte sie am Montag auf Nachfrage. „Da bereiten wir gerade den architektonischen Wettbewerb vor.“ Die Kita „Kunterbunt“ in der Werner Straße soll um einen Anbau ergänzt werden, der weiteren sozialen Aktivitäten im Stadtviertel Raum bietet.

Die Kinder in der Stadt stellen laut Nora Görke sowieso einen wichtigen Schwerpunkt dar: „Da Kyritz ja, Gott sei Dank, wächst und nicht schrumpft, arbeiten wir an der Erweiterung der Kapazität von Kitas und Schulen.“

„Was uns innerstädtisch gegenwärtig viel Mühe bereitet, ist der Ausbau des Klosterviertels. Da sind wir jetzt planerisch bei der Bauvorbereitung.“

In allen 16 Stimmbezirken die absolute Mehrheit

Die Amtsinhaberin erhielt am Sonntag in sämtlichen 16 Stimmbezirken die absolute Mehrheit. Am deutlichsten fiel das Ergebnis in Holzhausen aus. Dort stimmten 83 Prozent der Wahlberechtigten für Nora Görke. Die meisten Gegenstimmen erhielt sie im Wahllokal in der Kyritzer Kita „Spatzennest“. Aber auch dort reichte es noch für die Mehrheit von 57,6 Prozent.

Mitbewerberin Denise-Verena Ladewig-Hoffmann von der CDU erhielt in Bork (21,6 Prozent) und in der Kyritzer Stadtbibliothek (21,5 Prozent) ihre größte Zustimmung. Am schlechtesten schnitt sie in Teetz mit nur 4,7 Prozent der Stimmen ab.

Die Kandidatin der Linken Kathrin Boleslawsky holte mit 23,9 Prozent in der Kyritzer Kita „Spatzennest“ ihr bestes Ergebnis. In Mechow sah es mit 23,5 Prozent ganz ähnlich aus. In Holzhausen und in Lellichow gaben ihr allerdings nur 8,2 beziehungsweise 8,3 Prozent der Wähler die Stimme.

Höchste Wahlbeteiligung in Bork

Die Wahlbeteiligung lag mit 51,6 Prozent nur ganz knapp unter der von 2010 (51,9 Prozent). Die höchste Beteiligung erreichte Bork mit 67,3 Prozent. Allerdings gibt es dort nur 55 Wahlberechtigte.

Auf das geringste Interesse stieß die Bürgermeisterwahl in Kyritz West. Das Wahllokal in der Kita „Kunterbunt“ wurde lediglich von 37,9 Prozent der dort Wahlberechtigten aufgesucht. In der Kita „Spatzennest“ waren es sogar nur 29,4 Prozent.

Von Alexander Beckmann

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