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Kyritz Parkplatzbau geht weiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Parkplatzbau geht weiter
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15:39 08.05.2018
In Neustadt wurden der Amtsverwaltung am Freitag neue Pkw-Stellplätze als Ersatz für die beim Supermarktbau entfallenen übergeben. Quelle: Alexander Beckmann
Neustadt

Etwas umständlich waren die vergangenen Monate für die Mitarbeiter und Besucher der Neustädter Amtsverwaltung schon. Seit der Edeka-Neubau im vergangenen Jahr begonnen hatte, fehlte es ihnen an Parkplätzen.

Das hat nun ein Ende. In Zusammenarbeit mit den Supermarktbauern entstanden seit Dezember im hinteren Bereich des Geländes auf rund 1000 Quadratmetern 33 neue gepflasterte Stellplätze für Pkw. Auch Wohnmobile finden nun wieder Platz. Das Areal ist für jedermann zugänglich.

Bauensemble nimmt Gestalt an

Bürgermeister Karl Tedsen zeigte sich am Freitag zufrieden. „Die neue Anlage rundet das ganze Ensemble hier ab“, fand er bei der gestrigen Übergabe. So gebe es nun auch einen befestigten Fußweg von der Wildeshausener Straße in Richtung Amtsverwaltung und Supermarkt. Die Zeit der Matschlöcher sei vorbei. „Wenn dann noch der alte Schornstein verschwindet, sieht das hier richtig gut aus.“

Nur ein paar Kleinigkeiten hatte der Bürgermeister zu bemängeln: Die Ausfahrt zur Bahnhofstraße weise nach rechts eine zu scharfe Ecke auf. Der Bordstein werde oft überfahren. „Die zweite Maßnahme, die noch offen ist, ist die klare Trennung zwischen Fahrweg und Parkplatz.“ Der Verkehr auf dem Areal sei ab und an doch recht chaotisch.

Der Bedarf ist noch nicht gedeckt

Der Bau von Parkplätzen ist in Neustadt seit vielen Jahren ein ganz großes Thema. Vor allem hat man dabei die Pendler im Blick, die ihr Auto tagsüber in der Nähe des Bahnhofs abstellen wollen, um dann mit dem Zug zur Arbeit beispielsweise nach Berlin zu fahren.

Zwischen dem Bahnhofsplatz und dem alten Lokschuppen entstanden bereits diverse Dutzend Stellplätze. Auch gegenüber an der Amtsverwaltung – hinter den Arztbaracken – steht seit einigen Jahren eine Fläche zur Verfügung. Doch der Bedarf ist noch größer.

Die Amtsverwaltung verfolgt mit Unterstützung der anderen Kleeblattkommunen nach wie vor ein weiteres Bauprojekt auf der Nordseite des Bahnhofes. „Wir sind jetzt bei der Entwurfsplanung“, berichtet der Bauamtsleiter Wolfgang Burau. „Es konkretisiert sich so langsam, wo was geht.“ Von der Idee, das Gelände des alten Städtebahnhofs mit zu nutzen, habe man sich verabschieden müssen. Die Deutsche Bahn gebe das Haus nicht frei. „Da haben wir jetzt halt Plan B.“

Leeres Firmengebäude soll weichen

Nach wie vor gehe man von gut 80 neuen Stellplätzen aus, so Wolfgang Burau. Dazu solle unter anderem das alte ZBO-Verwaltungsgebäude abgerissen werden. „Das ist der erste Abschnitt, und von da zieht sich das parallel zum Städtebahngleis hin“, erklärt er das Vorhaben. Außerdem werde eine Bushaltstelle entstehen. „Die ORP ist sehr daran interessiert.“

Von Alexander Beckmann

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