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Kyritz Perspektiven fürs Ferienzentrum gesucht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Perspektiven fürs Ferienzentrum gesucht
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00:36 01.06.2018
In den Ferien und zunehmend auch außerhalb ist das Kyritzer Ferienzentrum ein beliebter Anlaufpunkt für Kinder. Quelle: Sandra Bels
Kyritz

In ein paar Wochen beginnen die Sommerferien. Wieder werden dann Dutzende Kyritzer Kinder ihre freie Zeit im Ferienzentrum am Untersee verleben – wie schon seit 1982.

Allerdings gingen die Jahrzehnte nicht spurlos an der Einrichtung vorüber. Zwar haben die Stadt – und seit 1998 die kommunale Wohnungsbaugesellschaft – regelmäßig in die Instandhaltung des Sozialgebäudes und der fünf Bungalows investiert, jedoch sieht die Stadtverwaltung inzwischen grundlegenden Investitionsbedarf.

Sowohl die Sanitäranlagen und die Küche als auch die Bungalows seien dringend renovierungsbedürftig. Elektrik, Wasser- und Abwasserinstallation seien zu ersetzen. Die Wandflächen der Bungalows bestünden aus Asbest. „In allen Objekten sind Fenster und Türen auszutauschen.“

So steht es in einem Beschlussentwurf, über den die Stadtverordneten derzeit beraten. Die Stadtverwaltung schlägt darin vor, sich Gedanken über die künftige Nutzung des Geländes zu machen. „Die Ansprüche wachsen und es gibt keine Möglichkeit, das auch im Herbst und Winter zu nutzen“, erklärte Bürgermeisterin Nora Görke ihr Anliegen.

Die Einrichtung soll zukünftig noch intensiver genutzt werden

Dabei sei der Bedarf durchaus gegeben. Längst werde das Ferienzentrum auch außerhalb der Ferienzeit besucht. Seit 2015 betreibt der Verein Stattwerke dort eine Umweltbildungsstätte, die von den Schulen der Region rege besucht werde – mangels Heizung aber nur im Sommerhalbjahr. Laut Bürgermeisterin besteht Interesse, die Einrichtung intensiver als bisher auch für Seminare und Konferenzen anzubieten – eventuell auch mit Übernachtungsmöglichkeiten.

Der Verein Stattwerke hatte sich bereits um Fördermittel für einen entsprechenden Ausbau bemüht. Da er nicht Eigentümer der Anlage ist, blieb das aber ohne Erfolg. Immerhin stellte der Landkreis im diesem Zuge klar, dass eine Erweiterung der Bebauung um bis zu 300 Quadratmeter denkbar sei.

Die Frage ist laut Nora Görke: „Wollen wir daran arbeiten, dass dieses Gelände sich weiterentwickeln kann?“ Dazu müssten künftige Nutzung, Fördermöglichkeiten und Eigentumsvor­aussetzungen geklärt und Vorplanungen eingeleitet werden. „Dafür möchte ich den Auftrag der Stadtverordneten.“

Der Wirtschaftsausschuss gab am Montag mit deutlicher Mehrheit eine Empfehlung ab. Wie immer liegt die Entscheidung aber bei der Stadtverordnetenversammlung.

Von Alexander Beckmann

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