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Kyritz Pritzwalker Straße rückt ins Visier der Planer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Pritzwalker Straße rückt ins Visier der Planer
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00:44 29.04.2018
Mit der Erneuerung der Pritzwalker Straße in Kyritz würde endlich auch die Kreuzung an der Stärkefabrik geebnet. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Es sind die letzten Relikte der einstigen Kleinbahntrasse durch Kyritz. Doch beliebt sind die Gleise auf der Kreuzung von Pritzwalker und Perleberger Straße nicht – vor allem bei Autofahrern. Die Pritz­walker Straße ist eine der meistbefahrenen der Stadt und zugleich eine der schlechtesten – nicht nur wegen der alten Schienen. Jetzt will das Rathaus sich an die Vorbereitung für einen Neubau des Abschnittes zwischen Hagebaumarkt und Mühlenstraße machen. Die Stadtverordneten sollen in ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch, dem 2. Mai, über die Finanzierung der ersten Planungsschritte befinden.

Zuerst die Bestandsaufnahme

„Das steht wirklich noch ganz am Anfang“, betont die zuständige Rathausmitarbeiterin Ines Huchel. „Das ist erst einmal eine Bestandsaufnahme.“ Es gehe darum, die Straße zu vermessen, den Baugrund zu untersuchen, den Zustand der Straßenbäume und der Regenentwässerung zu begutachten. „Erstmal gucken, bevor man in die konkrete Planung geht.“ Dass die Straße in einem schlechten Zustand ist, stehe ja außer Frage. Vor allem der Transport zur und von der Stärkefabrik hat ihr über Jahrzehnte zugesetzt. Demnächst folgen noch die Belastungen durch den Umleitungsverkehr wegen der Brückensperrung auf der B 5. „Irgendwann muss man das mal angehen“, sagt Ines Huchel.

Für den Planungsstart veranschlagt die Stadtverwaltung rund 62 000 Euro. Dieser Ausgabe müssten die Stadtverordneten jetzt zustimmen. Erst wenn die Ergebnisse der Untersuchungen vorliegen, lässt sich genauer abschätzen, was der Bau insgesamt kosten könnte.

700 bis 800 Meter mit allem Drum und Dran

Derzeit lässt sich der Aufwand bestenfalls grob überschlagen. Für den ersten Bauabschnitt der Pritz­walker Straße, den die Stadt 2017 inklusive Geh- und Radweg, Bushaltestellen, Verkehrsinsel und Beleuchtung erneuern ließ, sind Baukosten von rund 300 000 Euro veranschlagt. Dieser Abschnitt ist etwa 240 Meter lang. Der Rest der Straße bis zur Mühlenstraße oder wohl eher Hamburger Straße umfasst noch einmal 700 bis 800 Meter.

Doch im Zuge der Planung sind eben noch viele Fragen zu beantworten. Ein Teil der Gehwege im zu erneuenden Abschnitt wurde seit den 90er Jahren bereits neu gebaut. Müssen die nun auch ersetzt werden? Oder: Ein großer Teil der Straße besteht derzeit aus Kleinpflaster. Soll es dabei bleiben?

Anliegerbeiträge sind zu erwarten

Fest steht hingegen, dass für den Bau Anliegerbeiträge fällig wären. Laut kommunaler Straßenbaubeitragssatzung ginge es um bis zu 20 Prozent der Kosten für die Fahrbahn und rund die Hälfte der Kosten für die Nebenanlagen.

Vier, fünf Jahre könnten bis zum Baustart durchaus noch vergehen. Denn bis dahin hat die Stadt vor allem im Sanierungsgebiet Altstadt noch jede Menge andere Vorhaben.

Von Alexander Beckmann

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