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Kyritz Trickfilme aus Kinderhand
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Trickfilme aus Kinderhand
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16:10 02.10.2018
Fina Salditt, Tim Herold, Sultan Atef, Linda Buth und Fabienne Kleemann (v. l.) waren mit viel Eifer bei der Sache. Quelle: André Reichel
Kyritz

Die Kyritzer Stadtbibliothek wurde am Dienstagvormittag zum Filmstudio, genauer gesagt, zum Trickfilmstudio. Im Rahmen des Literarischen Bilderbogens fand dort ein Kreativwettbewerb speziell für Schüler statt, bei dem in diesem Jahr Trickfilme aus Kinderhand geschaffen werden.

Im Vorjahr wurden hierbei von Grundschülern Lesezeichen mit Manga-Motiven hergestellt. Die Bibliothek in der Knatterstadt ist nicht die einzige Einrichtung im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, in der Schüler ihrer kreativen Ader freien Lauf lassen können. Morgen zum Beispiel geht eine Klasse aus der Wusterhausener Astrid-Lindgreen-Grundschule in die Bibliothek ihrer Heimatstadt, um dort ebenfalls Trickfilme zu erstellen.

Kartons wurden fürs Filmprojekt zur Trickbox. Die Spielszenen im beleuchteten Karton wurden mit einem speziellen Programm mit Tablets aufgenommen. Quelle: André Reichel

Auch die Schulbibliotheken der Grundschulen in Wildberg und Walsleben beteiligen sich sowie die Bibliotheken in Neustadt und Wittstock. Prinzipiell nehmen Kinder der Jahrgangsstufe 5 und 6 an dem Kreativwettbewerb teil. Nicht zufällig findet dieser in den örtlichen Bibliotheken statt.

Zum einen ist der Literarische Bilderbogen eine gemeinschaftliche Veranstaltungsreihe der öffentlichen Bibliotheken, des Kreismedienzentrums und des Fördervereins der öffentlichen Bibliotheken im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Zum Anderen nennt die Kyritzer Bibliotheksleiterin Silka Laue noch einen weiteren Grund: „Hier beim Trickfilmprojekt können die Kinder auch gleich noch unsere Bücher als Inspirationsquelle verwenden.“

Aleks Kremke, Julian Lange, Lenni Piest, Luca-Matteo Knobien und Johann-Matthies Segebarth (v. l.) ließen sich für ihren Film von Büchern inspirieren. Quelle: André Reichel

Die 25 Mädchen und Jungen der Klasse 5 c aus der Goethe-Grundschule hatten am Dienstag jedenfalls einen recht kurzen Fußweg zur Bibliothek zu bewältigen. Begleitet wurden sie von ihrer Klassenlehrerin Kerstin Lender. In der Bibliothek wurden sie bereits von der Leiterin der Einrichtung, Silka Laue, erwartet sowie von Wenke Zeibe vom Neuruppiner Medienzentrum und der Filmpädagogin Claudia Ziegenfuß. Die Berlinerin stellte das Wettbewerbsprojekt vor und unterwies die Schüler in die Technik, wie man einen Trickfilm erstellt und was dabei alles zu beachten ist.

Nach drei Stunden war der Film fertig

Am Anfang stand die Ideenfindung. Hierbei erwiesen sich die Schüler als sehr findig, denn manche erfanden ganz eigene Figuren und die Handlungen, die diese in ihren Filmen erleben sollten. In fünf Gruppen aufgeteilt, zeichneten die Jungen und Mädchen den Hintergrund und die Figuren, die davor Stück für Stück bewegt wurden und somit in Aktion traten. Ein Tablet zeichnete jedes einzelne Bild mit einer speziellen App auf.

Am Ende des rund dreistündigen Projekts hatten die Schülergruppe je einen kurzen Trickfilm erstellt. Zusammen mit den Filmen der Kinder aus den anderen Orten werden diese in den kommenden Wochen von einer Jury angeschaut und bewertet. Die drei besten Filme werden prämiert.

Von André Reichel

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