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Kyritz Wählergruppe tritt erneut für die Dörfer an
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Wählergruppe tritt erneut für die Dörfer an
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14:10 27.02.2019
Die Wählergruppe tritt mit sechs Kandidaten an. Quelle:  
Rehfeld

Bei der Kommunalwahl am 26. Mai wird sich auch wieder die „Kyritz Land Wählergruppe“ (KLW) um Sitze in der Kyritzer Stadtverordnetenversammlung bewerben. Bei einer Zusammenkunft am Dienstag in Rehfeld nominierten die Unterstützer der Vereinigung sechs Kandidaten. Auf dem Stimmzettel werden am Wahlsonntag Andreas Lange (52) aus Holzhausen, Torsten Gerloff (49) aus Teetz, Volker Thiele (50) aus Drewen, Harald Backhaus (66) aus Berlitt, Gerhard Dorn (64) aus Gantikow und Falko Marhold (57) aus Mechow in genau dieser Reihenfolge für die KLW zur Wahl stehen.

Seit 2003 in der Kommunalpolitik

Die KLW sieht sich selbst vor allem als Vertreterin der Kyritzer Ortsteile. 2003 trat sie erstmals zur Kommunalwahl an, um den damals gerade eingemeindeten Ortsteilen eine Stimme zu geben. „Als Einzelkandidat hast du einfach nicht so viel Unterstützung“, sagt Andreas Lange, der das Bündnis einst mit ins Leben rief. „Als Wählergruppe werden die Stimmen für unsere Kandidaten ja addiert. Damit steigen unsere Chancen auf einen Sitz im Kyritzer Rathaus.“

Beim ersten Versuch brachte es die KLW 2003 so auf immerhin sechs Sitze in der Stadtverordnetenversammlung, die damals aber noch fast doppelt so groß war wie heute. Bei der letzten Kommunalwahl reichte es für drei Mandate.

„Die letzten Male lagen wir immer bei einem Stimmenanteil so zwischen zehn und 15 Prozent“, sagt Andreas Lange. „Unser Ziel ist es, das zu halten – mindestens.“

Stimme für die dörflichen Ortsteile

Den KLW-Kandidaten gehe es darum, ihre Dörfer lebenswert zu erhalten. Man wolle die Zusammenarbeit mit Stadt bewahren und verbessern. Außerdem setze man sich für die Förderung des Dorflebens und der örtlichen Vereine ein. Ziel sei es, die Dörfer zusammen mit der Stadt voranzubringen.

Dafür hoffe man auf Unterstützung, erklärt Andreas Lange. „Wir wollen einfach eine möglichst hohe Wahlbeteiligung in den Dörfern.“

Davon wird der Erfolg der KLW ganz erheblich abhängen. Denn schließlich leben rund 80 Prozent aller Kyritzer in der Stadt. Entsprechend stammt nur ein kleiner Teil von Wählern und Kandidaten aus den Ortsteilen.

Hoffnung auf mindestens zwei Sitze

Kandidat Harald Backhaus aus Berlitt hatte sich schon 2014 vergeblich um den Einzug ins Rathaus bemüht und hofft diesmal auf mehr Unterstützung. „Es wäre schon schön, gewählt zu werden“, sagt er. Gerhard „Willi“ Dorn aus Gantikow rechnet allerdings vor: „Wenn wir bei der Wahl zehn Prozent bekommen, dann macht das maximal zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung.“ Man müsse also um jede Stimme werben.

Von Alexander Beckmann

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