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Kyritz Weitere zwei Ladesäulen für Elektroautos geplant
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritz Weitere zwei Ladesäulen für Elektroautos geplant
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01:15 16.03.2019
Im Winkel von Wilsnacker und Perleberger Straße befindet sich ein kleiner Parkplatz. Quelle: Matthias Anke
Kyritz

In der Kyritzer Innenstadt sollen zwei weitere Ladestationen für Elektroautos gebaut werden. Das sagte Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos) im städtischen Wirtschaftsausschuss. Leerrohre seien an der Johann-Sebastian-Bach-Straße nahe der Kirche und in der Perleberger Straße/Ecke Wilsnacker Straße verlegt worden, wo sich ein Parkplatz befindet. Die Orte wurden laut der Bürgermeisterin gewählt, da hier aufgrund vorhandener Parkflächen die Voraussetzungen gut sind.

Darüber hinaus gibt es in Kyritz bereits zwei Ladestellen für Elektroautos, so zum Beispiel in der Holzhausener Straße 52 beim Unternehmen Reo. Dieser Standort wird auch von Reo betrieben.

Antrag zur Elektromobilität von der Fraktion Kyritz Land/Grüne

Für die Ausschusssitzung lag ein Antrag der Fraktion Kyritz Land/Grüne vor. Darin wird die Bürgermeisterin beauftragt, ein städteplanerisches Konzept zur Gestaltung der Elektromobilität in der Stadt Kyritz vorzulegen. Dabei geht es um die Versorgung der Stadt mit Ladepunkten für Elektroautos, um deren räumliche Anordnung und um die Frage der Förderung für solch eine ­Infrastruktur. Die Ausschussmitglieder befürworteten den Antrag.

Thomas Michaelis (SPD) nannte als Beispiel die vielen elektrischen Autos der Pflegedienste. „Ich sehe diese kleinen Flitzer häufig in der Stadt fahren“, sagte er. Thomas Michaelis sprach sich dafür aus, dass die Stadt bei diesem Vorhaben mit der Regionalentwicklungsgesellschaft (REG) zusammenarbeiten solle.

E-Autos für die Stadtverwaltung?

Laut REG-Geschäftsführer Christian Fahner besteht bereits ein Konzept, das zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht öffentlich sei. Er erklärte, dass man mit den Neuruppiner Stadtwerken einen guten regionalen Partner gefunden habe.

Die Bürgermeisterin ließ es allerdings offen, wer für künftige Projekt mit ins Boot geholt wird. „Wir schauen, wen wir dafür auswählen“, sagt Nora Görke.

Zugleich wurde von einigen Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses die Frage gestellt, ob die Stadtverwaltung an eine Anschaffung von Elektroautos denkt. Sie habe das schon oft thematisiert, sagte Nora Görke. Derweil scheitere es aber an den enormen Kosten. Sie verwies jedoch auf eine Alternative. „Wir haben uns ja die E-Bikes angeschafft.“ Vom Tisch sei das Thema Elektroauto für die Stadtverwaltung aber damit nicht.

Mit dem Antrag zur Elektromobilität werden sich nun am 26. März der Hauptausschuss und am 10. April die Stadtverordnetenversammlung befassen.

Von Julia Redepenning

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