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Kyritzer Café der Kulturen gut besucht

Feier mit Flüchtlingen Kyritzer Café der Kulturen gut besucht

Schon das erste Begegnungscafé im März im evangelischen Gemeindehaus war mit über 100 Gästen vieler Nationen ein große Erfolg. Die zweite Auflage des Cafés am Freitagabend fand deshalb in der geräumigen Aula der Carl-Diercke-Oberschule in Kyritz statt. Es kamen diesmal weit mehr als 150 Gäste.

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Gemeinsame Tänze gehörten zum Programm.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Gegenseitiges Kennenlernen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, Schranken und Vorurteile abbauen: Das sind die Kernpunkte, um die es beim „Begegnungscafé der Kulturen“ in der Hauptsache geht. Hier haben Einheimische und Flüchtlinge die Möglichkeit, sich auf ungezwungene Weise und vor allem auf Augenhöhe zu begegnen.

Wie gut das Konzept aufgeht, merkten die Organisatoren vom Runden Tisch, an dem ehrenamtlich engagierte Bürger ebenso wie hauptamtliche Flüchtlingshelfer, Vertreter der Stadt Kyritz und nicht zu vergessen aus der evangelischen Kirchengemeinde sitzen und beraten. Schon die allererste Auflage des Begegnungscafés im März im Gemeindehaus der Kirche war ein großer Erfolg. Mit weit mehr als 100 Gästen waren mehr Leute gekommen, als man es sich in den kühnsten Träumen erhofft hatte. Zur weiten Auflage des Begegnungscafés wich man daher in die geräumige Aula der Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule aus.

Typische Gerichte aus der Heimat

Noch bevor die ersten Gäste kamen, war das überaus vielfältige Buffet aufgebaut. Flüchtlingsfamilien aus Syrien, Tschetschenien, Irak und anderen Ländern hatten typische Gerichte ihrer Landesküche zubereitet. Auch die Einheimischen aus Kyritz hatten gekocht und gebacken.

Während die Flüchtlinge, die in Kyritz leben oder im Übergangswohnheim von Wusterhausen untergebracht sind, noch recht einfach in die Diercke-Schule kamen, hätten es die im Karnzower Waldschulheim lebenden Flüchtlinge auf Grund mangelhafter Nahverkehrsanbindung schon bedeutend schwieriger gehabt, wenn da nicht die Stadt Kyritz wieder einen Bus für sie bereitgestellt hätte, der sie sowohl hin als auch wieder zurück brachte. Zu Veranstaltungsbeginn waren weit mehr als 150 Flüchtlinge und Einheimische in der Schulaula. Die Reden, die die Organisatoren, allen voran, die evangelische Pfarrerin Anna Hellmich, vorbereitet hatten, gerieten im anfänglichen etwas unübersichtlichen Gewusel ins Hintertreffen

Traditionellen Tanz aus Syrien aufgeführt

Sofort wurde zur Auflockerung gemeinsam getanzt und schon bald das überaus reichhaltige Buffet eröffnet. Die Gäste des Festes kamen rasch ins Gespräch miteinander. Unter den Besuchern war auch die Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke. „Ich finde die Idee des Begegnungscafés ganz große Klasse und wie man sieht, wird es sehr gut angenommen“, sagte Nora Görke. Auch nach dem Essen wurde wieder viel getanzt und gesungen. Junge Syrer führten beispielsweise den Dabka, einen traditionellen Tanz ihres Landes, vor.

Das nächste Begegnungscafé wird es voraussichtlich erst im Juni geben, kündigten die Organisatoren an.

Von André Reichel

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