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Kyritzer Center-Händler weiterhin ratlos

Fragliche Neubaupläne Kyritzer Center-Händler weiterhin ratlos

Noch immer wurden die kleineren Händler im Kyritzer Prignitz-Center über die Abriss- und Neubaupläne für dieses Gebäudes nicht informiert. Das gab ein Vertreter von ihnen am Mittwoch bekannt. Sie wissen nicht, ob sie sich für die Bauzeit eine Zwischenlösung überlegen müssen, oder ob sie überhaupt berücksichtigt sind in dem neuen, geplanten Komplex.

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Das Prignitz-Center erhält wohl bald ein neues Gesicht.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Dass das Prignitz-Center an der Straße der Jugend in Kyritz-West bis auf das unmittelbar an der Straße liegende mehrstöckige Gebäude weggerissen und ein gänzlich neuer Komplex errichtet werden soll, wissen die kleineren betroffenen Einzelhändler bislang nur aus der MAZ. Wie ein Vertreter von ihnen am Mittwochabend vor den Stadtverordneten bestätigte, seien sie anderweitig noch immer nicht über die Pläne in Kenntnis gesetzt worden. Allerdings hätte das laut der Kyritzer Bauamtsleiterin Angela Schulz längst erfolgen sollen. Der Vermieter habe das der Stadt gegenüber „zugesichert“. Angela Schulz sagte, sie wolle nun dahingehend bei ihm nachhaken.

Franz Josef Conraths (Bündnisgrüne) sagte: „Ich bin besorgt, dass wir etwas vor dem Hintergrund entscheiden sollen, dass die Händler noch nicht informiert wurden.“ Hernach stellten die Stadtverordneten auf Vorschlag ihres Vorsitzenden Thomas Stettgast (SPD) die Sitzungsvorlage einstimmig zurück, laut man einen Bebauungsplan für das Gelände hätte aufstellen lassen wollen. „Bis er seiner Informationspflicht nachkommt“, sagte Settgast. Bürgermeisterin Nora Görke (parteilos) empfindet die Situation als „bedauerlich“.

Dabei ist nun schon seit einem Monat über Dokumente für den Wirtschaftsausschuss bekannt, dass abgerissen und neu gebaut werden soll. Architekt sowie Geschäftsführer Georg Selzer vom Bauprojektunternehmen Kubus aus Magdeburg begründete das Vorhaben demnach gegenüber dem Bauamt unter anderem mit einer notwendigen energetischen Sanierung. Doch die Baukosten dafür stünden „in keinem Kosten-Nutzen-Verhältnis zum Neubau“.

Ein beigefügter Plan lässt erkennen, dass neben Rewe, Deichmann und einem Textilgeschäft Platz für „Shops“ vorgesehen ist. Nicht ersichtlich ist, wer von den bisherigen kleineren Mietern wie ein Frisör, Blumenladen, Malerbedarf oder Computerservice damit gemeint ist.

Von Matthias Anke

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