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Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Einzelhandel hat noch viel Potenzial
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Einzelhandel hat noch viel Potenzial
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02:15 23.01.2016
Es gibt Leerstand, doch ist dieser im Vergleich mit anderen Orten gering. Für den Kyritzer Einzelhandel sehen Experten vielmehr sogar noch Potenzial, wenn bestimmten Empfehlungen gefolgt wird. Quelle: Alexander Beckmann
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Kyritz

Nachdem bereits die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe Anfang Dezember von der Stadtverwaltung über den Zwischenstand beim neuen Einzelhandels- und Zentrenkonzept informiert wurden, erfuhren nun auch die Mitglieder des Wirtschaftsauschusses von den bislang im Grunde positiven Feststellungen: Die Leerstandsquote in der Innenstadt wird mit derzeit noch unter 10 Prozent als relativ niedrig eingestuft und die Situation als stabil eingeschätzt.

62 Prozent der Einzelhandelsbetriebe befinden sich in der Innenstadt. Und mit knapp 2,8 Quadratmetern Verkaufsfläche pro Einwohner liegt die Stadt nicht nur in der Region, sondern auch bundesweit ganz weit oben. „Das ergab die erste Flächenauswertung. Nach diesen ersten Ergebnissen geht es demnächst noch in die Tiefe“, erklärte Fabian Schubert vom Büro „Stadt und Handel“ aus Leipzig, welches für das Konzept im Auftrag der Stadt gemeinsam mit der Potsdamer „complan Kommunalberatung“ arbeitet. Diese erste Untersuchung lief im vergangenen August.

Ausgewertet wurden hernach beispielsweise die Flächen nach Warengruppen und Lage. Hinsichtlich der Nahversorgung sprach Schubert von einem „signifikant überdurchschnittlichen quantitativen Ausstattungsniveau“ und einer „weitgehend guten städtebaulichen Integration der Anbieter“. Die Kaufkraft sei im Brandenburger Vergleich jedoch leicht unterdurchschnittlich.

Als Nächstes soll überprüft werden, wie viel Kaufkraft in Kyritz gebunden wird und wie viel abfließt. Auch Sortimentslisten werden festgelegt. Vorgestellt wird alles dieses Jahr dann bei einer Abschlusspräsentation. Erste Empfehlungen für Kyritz ergaben sich laut Schubert aber bereits jetzt schon hinsichtlich des Innenstadtzentrum, das sich „etwas genauer angeschaut“ wurde. So sollten darin „die kleinteilige, inhabergeführte Einzelhandelsstruktur und auch die frequenzbringenden Betriebe gesichert und weiterentwickelt werden“. Da die Kaufkraft samt Bevölkerungszahl rückläufig ist, sollte sich dabei auf bestehende Strukturen konzentriert werden. Dabei wird als eine wichtige Aufgabe „der Erhalt der qualitätsvollen Baustruktur“ gesehen, wie auch „die Sanierung der verbleibenden leerstehenden Objekte mit Handlungsbedarf“.

Von Matthias Anke

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