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Kyritzer Gewerbeverein bleibt bestehen

Außerordentliche Versammlung Kyritzer Gewerbeverein bleibt bestehen

Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ging es um die Zukunft der Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe. Es wurde darüber diskutiert, sie aufzulösen. Die Mitglieder entschieden sich schließlich dagegen. Nach dem Wegfall der Prima-Messe wollen sie sich andere Betätigungsfelder suchen.

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Beliebt ist das Mai-Shopping, das der Gewerbeverein jährlich organisiert.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft Kyritzer Gewerbe (AKG) haben bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Zukunft des Vereins beraten. Dabei ging es auch um eine mögliche Auflösung der Gewerbegemeinschaft, wie ihr Vorsitzender Andreas Heine auf MAZ-Nachfrage sagte. „Wegen des Wegfalls der Prima-Messe haben wir ein großes Beschäftigungsfeld verloren und mussten uns neue Ziele suchen“, so Heine. Von den 70 Mitgliedern seien nur zwischen zehn und 20 aktiv. AKG, wohin gehst du? Das sei deshalb bei der Versammlung gefragt worden. Offenbar wegen der Brisanz des Themas seien laut Heine auch Mitglieder dabei gewesen, die sonst nicht zu Versammlungen kamen.

„Mit der Arbeit des Vorstands waren die Anwesenden zufrieden“, sagte Heine. Jedoch hätten sie eingesehen, dass es nicht ausreicht, wenn nur wenige Mitglieder etwas machen. Diskutiert wurde laut Heine auch über den Beitrag als grundlegendes Mittel, um die Vereinsarbeit überhaupt leisten zu können. Schließlich seien sich alle Mitglieder darüber einig gewesen, dass die Arbeit künftig auf breitere Schultern verteilt werden muss und, dass die AKG weiter existieren soll. Sie versteht sich laut Vorstand als Bindeglied zu vielen Einrichtungen wie zum Beispiel der IHK und natürlich der Stadt.

„Wir haben auch darüber nachgedacht, von den zwei großen Veranstaltungen im Jahr (Mai-Shopping und Lichterfest) wegzukommen und doch vier zu organisieren“, so Heine. Dann könnten die Autohäuser mit einbezogen werden. Eine Automeile in der Stadt stellt sich der Vorsitzende vor.

„Die AKG muss sich wieder finden und das geht nur, wenn die Mitglieder mitziehen.“ Das ist die Meinung von Herrenladen-Inhaber Rolf Eggeling, der der Gewerbegemeinschaft angehört. Sein Eindruck war, dass die Entscheidung, die AKG aufzulösen, gerade so abgewendet werden konnte. „Eine Interessengemeinschaft funktioniert nur, wenn sich alle mit einbringen und nicht Einzelne die Arbeit machen“, so Eggeling. Daran müsse künftig gearbeitet werden. Seine Devise: „Unternehmer kommt von unternehmen. Von nichts kommt nichts.“

AKG-Mitglied Claudia Trilck hätte es schade gefunden, wenn die Gemeinschaft aufgelöst worden wäre. Sie sagt, dass sich der Vorstand große Mühe gibt, aber die Arbeit allein nicht zu schaffen ist. Die Kyritzerin, die ein Wäschegeschäft betreibt, würde es begrüßen, wenn mehr Aktionen der AKG stattfinden, dann aber mit breiter Beteiligung der Mitglieder an den Vorbereitungen. Claudia Trilck wünscht sich, dass sich zum Beispiel der Tourismusverein mit einbringt. „Bei Shoppingabenden könnte doch sicher eine Stadtführung angeboten werden“, regte sie an. Den Erhalt der AKG findet sie jedoch sehr wichtig, weil sich in der Gemeinschaft so manches Projekt besser stemmen lasse.

Von Sandra Bels

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