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Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Jobcenter im neuen Haus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Jobcenter im neuen Haus
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02:18 20.07.2015
Die Kyritzer Jobcenterleiterin Karen Sander (l.), Landrat Ralf Reinhardt (3.v.l.) und Bernd Lüdemann (2.v.r.) beim Rundgang. Quelle: Matthias Anke
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Kyritz

Als wäre es nie anders gewesen, arbeitet das Jobcenter in Kyritz in dem roten Backsteinbau an der Perleberger Straße Nummer 21. Dabei war es seit Jahren und noch bis vor Kurzem knappe 100 Meter weiter in dem Gebäude der früheren Poliklinik untergebracht. Für die Räume dort musste der Landkreis jedoch eine nicht unerhebliche Miete zahlen. Das Geld kann jetzt gespart werden. Zudem seien die Bedingungen in diesem ehemaligen sogenannten Abc-Haus nicht optimal, die Räume viel zu klein gewesen.

„Das Haus gehört den Ruppiner Kliniken. Sie benötigen den jetzt freigewordenen Platz, um dort demnächst ihre psychiatrische Tagesklinik für Kinder und Jugendliche zu erweitern“, erklärte am Freitag Landrat Ralf Reinhardt. Bei einem Rundgang durch das innen innerhalb der vergangenen zehn Wochen komplett sanierte Gebäude, in dem sich einst das Kataster- und Vermessungsamt des Landkreises befand und nun Platz war für das Jobcenter, sprach er von einem „Spagat, das alles in so kurzer Zeit zu einer solchen Qualität hinzubekommen“.

Die Innensanierung kostete rund 450 000 Euro. Die ausführenden Firmen stammten allesamt aus der Region, wie Planungsingenieur Ulrich Chrzanowski betonte. Elektro-, Fliesenleger-, Heizungsbau- und Brandschutzarbeiten wurden jeweils sogar von Firmen direkt aus Kyritz erledigt. Im Erdgeschoss befindet sich nunmehr aber nicht allein die Jobcenterservice- und Annahmestelle sowie die Infothek, sondern weiterhin auch das Informations- und Beratungszentrum IBZ, an das sich in vielen sozialen Belangen gewendet werden kann.

Auch die Außenstelle des Jugend- und Betreuungsamtes des Landkreises Ostprignitz-Ruppin ist jetzt wieder in das Haus zurückgekehrt. Deren Mitarbeiter zogen im März nur für die Zeit des Umbaus aus.

Das Jobcenter arbeitet jetzt effektiver

Im ersten Obergeschoss arbeiten die persönlichen Ansprechpartner, die sogenannten Fallmanager des Jobcenters. Über ihnen sitzen die Leistungssachbearbeiter samt der Teamleiter, wie Karen Sander erläuterte. Sie ist seit 2011 die Geschäftsstellenleiterin in Kyritz.

Sanders Chef Bernd Lüdemann wiederum, der Leiter des kommunalen Jobcenters mit Sitz in Neuruppin, Wittstock und Kyritz insgesamt, sagte angesichts stetig sinkender Arbeitslosigkeit und dabei weniger zu betreuender Hartz-4-Empfänger: „Wir haben jetzt einen Betreuungsschlüssel erreicht, den wir eigentlich längst hätten haben müssen.“ Laut Lüdemann arbeite sein Jobcenter heute effektiver, optimierter als noch vor einer Weile. Die Bearbeitungszeiten ließen sich verkürzen.

Rund 40 Beschäftigte hat das Jobcenter in Kyritz. Die Leute vom IBZ und der Außenstelle des Jugend- und Betreuungsamtes hinzugerechnet, arbeiten in dem Klinkerbau an der Perleberger Straße jetzt mehr als 50 Menschen. Zu Zeiten des Katasteramtes waren es dort etwa 35.

„Das Haus läuft jetzt sozusagen unter Volllast“, sagte Landrat Reinhardt. Dennoch ist es optimal genutzt, wie Karen Sander findet: „Vieles macht einen großzügigen Eindruck.“ Dabei wurden einst viel zu großen Räume dem Bedarf entsprechend sogar noch geteilt. Zwei, drei Büros stehen überdies für Einzelprojekte oder als Erweiterungskapazität zur Verfügung.

Von Matthias Anke

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