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Kyritzer Kitas wieder mit dabei

Zweite Runde für Sprachförderung Kyritzer Kitas wieder mit dabei

Zwei Kyritzer Kitas beteiligen sich an der aktuellen Fortsetzung eines Bundesprogramms zur Sprachförderung. Für die Einrichtungen bedeutet das zusätzliches Personal und den Austausch mit anderen Kitas in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz.

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Vertreter der beteiligten Kitas versammelten sich am Mittwoch in Kyritz.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Große Runde am Mittwoch im Kyritzer Ratssaal: 20 Kita-Leiterinnen und Erzieherinnen aus den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz hatten sich ganztägig versammelt. Die Tagung war Auftakt für das neue Programm des Bundesbildungsministeriums „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Vier Jahre lang erhalten die zwölf beteiligten Kitas dabei Geld, das für die alltägliche Förderung der Sprachentwicklung der Kinder eingesetzt werden soll – ganz besonders auch für in diesem Sinne geschultes Personal.

Ein ganz ähnliches Programm gab es schon von 2011 bis zum vergangenen Jahr. Neu ist, dass nun zusätzlich zu den Null- bis Dreijährigen auch die älteren Kita-Kinder einbezogen werden. „Außerdem bilden wir jetzt mit der Prignitz einen Verbund“, erklärt die Leiterin der städtischen Kyritzer Kita „Kunterbunt“, Carola Waap. Aus Kyritz ist noch die Kita „Spatzennest“ dabei, aus Neustadt sind es die Einrichtungen in Köritz und im Spiegelberg. Hinzu kommen einige in Rheinsberg, Neuruppin, Perleberg, Wittenberge und Putlitz.

Kita-Chefin Waap: „Davon profitiert die ganze Kita“

Carola Waap hatte sich mit ihrer Einrichtung schon 2011 am Sprachförderprogramm des Bundes beteiligt: „Wir haben eine zusätzliche Fachkraft beschäftigt, die für die alltagsintegrierte Sprachförderung verantwortlich ist.“ Die halbe Personalstelle dafür steht der Einrichtung nun weiterhin bis einschließlich 2019 zur Verfügung. Hinzu kommt die Übernahme von Sachkosten. „Davon profitiert die ganze Kita“, ist Carola Waap überzeugt.

Außerdem – das ist ein weiteres Novum des aktuellen Programms – werde es einen regelmäßigen Austausch mit den anderen beteiligten Einrichtungen geben. „Solche Treffen wird es viermal im Jahr geben. Jeder hat ja andere Ideen und Möglichkeiten. Da wollen wir uns austauschen.“

Die Kyritzerin hält die verstärkte Sprachförderung aller Kita-Kinder auf jeden Fall für eine gute Sache: „Über die Sprache entdecken wir ja die Welt. Wenn es da zusätzliche Unterstützung gibt, ist das immer gut.“

Das sei für ihre Kita der Grund gewesen, sich zu bewerben – mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt Kyritz. „Alleine könnten wir das gar nicht.“

Von Alexander Beckmann

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