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Kyritzer Klinik eröffnet neues Bettenhaus

Kurze Wege, mehr Komfort: 20-Millionen-Euro-Neubau Kyritzer Klinik eröffnet neues Bettenhaus

"Medizinische Versorgung und Pflege auf höchstem Niveau" garantiert der Vorstand der KMG-Kliniken in Kyritz. Nach zwei Jahren Ausbau und 20 Millionen Euro Investition ist das neue Bettenhaus fertig. Ab Dienstag ziehen die Patienten in die modernen Zimmer. Das wird groß gefeiert.

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Blick in eins der neuen Krankenzimmer.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Zwei Jahre hat es gedauert: Am 22. Mai 2013 wurde der Grundstein für das neue Bettenhaus der KMG-Kliniken Kyritz gelegt. Am 2. Juni wird es eröffnet. Rund 20 Millionen Euro Eigenmittel sind in den Neubau geflossen. Bereits im Jahr 2011 ging am Klinikum ein Funktionsneubau mit drei Operationssälen, Intensivstation, Therapiemöglichkeiten und Funktionsdiagnostik mit CT und MRT in Betrieb. Mit dem bevorstehenden Umzug der Patienten in die hellen und modern ausgestatteten Zimmer, die eigene Bäder haben, "hat Kyritz jetzt eines der modernsten Krankenhäuser Brandenburgs", sagt die Verwaltungsdirektorin Diana Möller, die den Neubau des Bettenhauses ab dem ersten Spatenstich betreut hat. "Wir sind in der geplanten Bauzeit geblieben", sagt sie und lobt die Zusammenarbeit mit dem Vorstand der KMG-Kliniken, der stets ein offenes Ohr für die Wünsche der Kyritzer Kollegen gehabt habe. Das neue Haus bietet Platz für 169 Betten, verteilt auf drei Ebenen. Es gibt Zimmer mit drei Betten und welche mit zwei Betten. Die Dreibettzimmer sind darüber hinaus auch behindertengerecht.

Keine Fördermittel für den Neubau

Die KMG hat den Neubau komplett mit eigenem Geld finanziert. Fördermittel oder andere Zuwendungen gab es nicht, so Diana Möller. Das Haus wurde komplett neu ausgestattet. Der Umzug der Stationen erfolgt in Etappen ab der kommenden Woche. "Wir ziehen von oben nach unten", so Diana Möller. Der Umzug beginnt am Mittwoch, 3. Juni. Die Schwestern müssen nur noch die Betten in die neuen Zimmer schieben, die dann komplett eingerichtet sind.

Party zur Eröffnung

  • Zum Festakt der Eröffnung kommt am Dienstag, 2. Juni, um 19Uhr auch Brandenburgs Arbeitsministerin Diana Golze, der Chef der Landeskrankenhausgesellschaft Brandenburg, Jens-Uwe Schreck, und der Ostprignitz-Ruppiner Landrat Ralf Reinhardt.
  • Die Bürger sind ab 16 Uhr zu einem Fest auf dem Krankenhausgelände eingeladen. Es gibt Live-Musik, Bühnenprogramm, Grillstand, Hüpfburg und weitere Aktionen.
  • Medizin zum Anfassen gibt es an den Ständen und im Gebäude.

Die neue stationäre Aufnahme nimmt am 3. Juni um 6.30 Uhr ihren Betrieb auf. Sie befindet sich im Untergeschoss des Neubaus, in der auch der neue Haupteingang ist. Die Ärzte und ihre Sekretariate ziehen am 1.Juni in ihre Domizile im Verbinder zwischen Bettenhaus und Funktionstrakt.

25 Baufirmen waren am Entstehen des Bettenhauses beteiligt. Dazu kamen noch jeweils zehn Unternehmen für die Einrichtung und die Planungsleistungen. Die Firmen kommen aus Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Prozessorientiertes Arbeiten

"Die Situation für unsere Mitarbeiter wird sich deutlich verbessern", sagt Diana Möller. Alles sei prozessorientiert angelegt. "Kurze Wege, mehr Komfort für alle Seiten und keine Krankenhausatmosphäre" ‒ das sind in ihren Augen die wesentlichen Vorteile des neuen Hauses. Die freundliche Umgebung unterstütze den Genesungsprozess der Patienten. Neu sind auch die Leitfarben auf den drei Ebenen. Von oben nach unten sind es Rot, Grün und Blau. Für die Mitarbeiter stehen künftig großzügige Dokumentationsarbeitsplätze zur Verfügung. Die Ausstattung ist modern und pflegeleicht und es werden ein elektronisches Bestellwesen eingeführt sowie das Modulschranksystem, "was den Abeitsablauf ebenfalls deutlich erleichtern soll", so Diana Möller.

Stefan Eschmann, Vorstandsvorsitzender der KMG-Kliniken, sagt: "Mit dem Neubau sichern wir die medizinische Versorgung und Pflege auf höchstem Niveau für Menschen unserer Region." In den hochspezialisierten klinischen Zentren ‒ für Rheumatologie, Replantation oder für die Wirbelsäule ‒ sei das Krankenhaus Partner für Patienten aus einem Einzugsgebiet von bis zu 250 Kilometern.

Von Sandra Bels

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