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Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Krippenspiel ganz modern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Krippenspiel ganz modern
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02:15 14.12.2015
Ein Engel warnte Maria und Josef vor der Gefahr durch Herodes. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Zur aktuellen Situation auf der Welt passte das diesjährige Krippenspiel der Stephanus-Stiftung im Kyritzer Kulturhaus. Beschäftigte und Mitarbeiter aus Heilbrunn erzählten dort am Donnerstag die Weihnachtsgeschichte um Maria und Josef neu. Sie waren nach der Geburt des Jesuskindes auf der Flucht nach Ägypten, weil König Herodes seine Soldaten beauftragt hatte, alle Babys im Land töten zu lassen. Er hatte Angst, sie könnten ihm seinen Thron streitig machen. Die drei Weisen aus dem Morgenland hatten ihm nämlich erzählt, dass in Bethlehem ein neuer König geboren worden war.

Es war die Fortsetzung des Stückes vom vergangenen Jahr und die dritte Aufführung in diesem Jahr. Gespielt wurde bereits für die Heilbrunner und Wittstocker Werkstätten. Maren Schroeder vom sozialen Dienst in Heilbrunn entwickelte die Geschichte zusammen mit den Heilbrunnern. Die Idee: Die Geschenke Weihrauch, Myrre und Gold von Kaspar, Melchior und Balthasar benutzen Maria und Josef, um ihre Gegner zu besänftigen. So kommen sie ungeschoren in Ägypten an.

Wahrhaftig mit Wahrsager: Das Spiel der Heilbrunner war eine Aufführung zum Mitmachen, Staunen und Schmunzeln. Quelle: Sandra Bels

Es wurde viel gesungen. Maren Schroeder erzählte die Geschichte und die Beschäftigten spielten sie. Das Besondere daran: Mitten auf der Bühne stand eine durchscheinende Leinwand. Maria, Josef und die anderen Mitwirkenden waren mal davor und mal dahinter als Schatten zu sehen. Bereits im Vorjahr war diese Art der Aufführung gut bei den Zuschauern angekommen. Zu ihnen gehörten Kita- und Schulkinder, aber auch Privatpersonen aus Kyritz und der Umgebung.

Gefüllt mit Süßigkeiten: die gelben Stiefel der fleißigen Heilbrunner Männer. Quelle: Sandra Bels

Auf der Leinwand erschienen Bilder, fotografiert in Heilbrunn, selbst gebastelte Hintergründe oder Dias. Auf der Bühne standen die gelben Stiefel der fleißigen Heilbrunner Männer, die mit Süßigkeiten und Tannenzweigen gefüllt waren. „Ganz Heilbrunn hat mitgewirkt“, sagte Maren Schroeder. Ein großer Teil gehört zur Musikgruppe, mit der sie sich mittwochs trifft.

Am Ende gab es den Weihnachtssegen von Pfarrer Lars Haake, der für die Aufführung extra in die Rolle des vierten heiligen Königs namens Matze geschlüpft war. Er erzählte den Zuschauern die Weihnachtsgeschichte aus seiner ganz eigenen Sicht.

Von Sandra Bels

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