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Kyritzer Plattdüütsche wollen Lieder singen

Freundeskreis plant für 2016 Kyritzer Plattdüütsche wollen Lieder singen

Möglichst lebhaft soll es in den kommenden Monaten beim Freundeskreis der Plattdeutschen zugehen. Sie haben bei ihrem ersten Treffen in diesem Jahr für 2016 geplant. Exkursionen, aber auch Singenachmittage gehören dazu. Willkommen ist jedermann stets am ersten Mittwoch des Monats im Gelbe Gewölbe des Mehrgenerationenhauses.

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Gabriele Ellfeldt ist Vorsitzende des Kyritzer Freundeskreises der Platt­düütschen. Sie übernahm die Leitung von Fritz Neye.


Kyritz. Die Mitglieder vom Kyritzer Freundeskreis der Plattdüütschen gehen planvoll ins Jahr 2016. Nach der gewollten Pause im Januar starten sie am 4. Februar mit Geselligkeit „außer Haus“. Gemeinsam mit ihren Freunden aus Großderschau verbringen die Knatterstädter einen Nachmittag in Lindenberg. Der besteht nicht nur aus Knieperkohl-Essen und Kaffeetafel. Man hat sich freilich ok wat to vertelln. Die Vorsitzende der Frünn, Gabriele Ellfeldt und ihr Vorgänger Fritz Neye bereiten sich speziell darauf vor. Jeder kann sie natürlich wie immer aus dem Stegreif unterstützen.

Möglichst lebhaft soll es auch in den Monaten darauf zugehen, wenn immer am ersten Mittwoch im Monat das „Gelbe Gewölbe“ im Mehrgenerationenhaus der Treffpunkt ist oder mal wieder getourt wird. Das „gemischte Doppel“ Ellfeldt/Neye stellt natürlich zur Diskussion, wie die Vorhaben bis zum Jahresende aussehen könnten. So könnte – Zustimmung vorausgesetzt – an einem Nachmittag an die Gründer des Freundeskreises erinnert werden. Besonders Hilde Kloos und Heinz Müller sind damit gemeint. Wieder eingeladen werden soll der Hanse-Botschafter Manfred Michaelis, der schon einmal über den Städteverbund sprach, zu dem auch Kyritz gehört. Beim ersten Mal klang schon an, dass der Gast zu diesem Thema noch viel mehr zu sagen hat.

Besuch des japanischen Gartens geplant

Weitere Ideen betreffen unter anderem Exkursionen zum japanischen Garten in Bartschendorf, eine Besichtigung des Technischen Denkmals „Altes Gaswerk“ in Neustadt und eine Stippvisite bei der Märkischen Allgemeinen. Schöne Gewohnheit sind die Auftritte der plattdeutschen Sangesfreunde aus Havelberg. Sie wollen im März oder April wieder kommen. „So etwas Ähnliches sollten wir auch hinkriegen“, denkt Gabriele Ellfeldt. „Es muss ja nicht gleich zu einem Chor mit ständigen Auftritten reichen. Aber mal gemeinsam singen wäre nicht schlecht. Allerdings bräuchten wir dazu instrumentale Begleitung, Akkordeon oder Gitarre vielleicht.“ Wer sich angesprochen fühlt, ist am 2. März um 14 Uhr im „Gelben Gewölbe“ in der Perleberger Straße willkommen.

Fritz Neye, aufgewachsen mit der Sprache von Reuter und Stadtkus, denkt noch an eine andere Neuerung. „Ich würde was abgeben von meinem Platt“, bietet er an. Die Offerte unter dem Motto „Platt för ju“ richtet sich an Neueinsteiger. Helfen könnte ihnen ein Wörterbuch, das für unterschiedliche Regionen schon auf dem Markt, speziell für die Prignitz in Wittstock aber gerade in Arbeit ist.

Die Kreisvolkshochschule hat in der Dossestadt schon 2011 dazu beigetragen, dass ein plattdeutscher Stammtisch aufgebaut wurde. Die Chefin der Volkshochschule hieß damals Gabriele Ellfeldt.

Von Wolfgang Hörmann

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