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Kyritzer Schüler zeigen Zeitzeugen-Film

Projekt des Anne-Frank-Zentrums Kyritzer Schüler zeigen Zeitzeugen-Film

15 Städte aus ganz Deutschland haben sich für ein Zeitzeugen-Projekt beim Anne-Frank-Zentrum in Berlin beworben. Als eine von sieben Städten ist Kyritz ausgewählt worden. Ein halbes Jahr lang haben Schüler der Carl-Diercke-Oberschule Menschen zu ihren Erfahrungen am Ende des Zweiten Weltkriegs interviewt. Daraus ist ein Film entstanden, den sie nun vorführen.

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Zeitzeugen und weitere Gäste bei der Filmpremiere.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Ein halbes Jahr lang führten Schüler der Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule Interviews mit Zeitzeugen, die das Ende des Zweiten Weltkriegs auf ganz unterschiedliche Art und Weise miterlebt hatten. Manche mussten ihre Heimat als Flüchtlinge verlassen, andere lebten hier in der Gegend und kamen dann vor 70 Jahren erstmals mit Heimatvertriebenen in Kontakt. Aus den Gesprächen wurde ein 20-minütiger Film, der gestern in der Aula der Diercke-Schule erstmals gezeigt wurde. Der Film entstand im Rahmen des Projektes des Anne-Frank-Zentrums aus Berlin, das den Titel „70 Jahre danach. Generationen im Dialog“trägt.

Wusterhausens Bürgermeister Roman Blank, Initiator und Schirmherr zugleich, begrüßte die Gäste. Zur Premiere kamen auch die Zeitzeugen, die sechs Diercke-Schüler, die am Projekt beteiligt waren und viele andere interessierte Schüler sowie Vertreter aus den Verwaltungen von Kyritz, Wusterhausen und anderen Orten. Nach der Vorführung gab es Gelegenheit, miteinander über den Film und das Thema Flucht damals und heute zu sprechen. Zeitzeuge Fritz Neye aus Kyritz mahnte dazu an: „Deutschland muss sich wegen seiner Vergangenheit an die eigene Nase fassen, wenn wir mit den heute hier ankommenden Flüchtlingen nicht gut umgehen.“ Anja Büchner vom Verein Ostprignitz-Jugend, Träger des Projektes, schlug vor, den Film auch anderen Schülern zu zeigen. Zudem könnten die Zeitzeugen in den Klassen über ihre Erlebnisse erzählen.

Von André Reichel

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