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Kyritzer Trinkwassernetz wird erweitert

Rüdow Kyritzer Trinkwassernetz wird erweitert

In wenigen Wochen werden die Kyritzer Dörfer Mechow und Gantikow an das Trinkwassernetz der Stadt angeschlossen. Die Arbeiten dafür laufen auf Hochtouren. Unterdessen gab es eine Woche lang eine Warnung vor Keimen im Trinkwasser für beide Orte, und zwar ausgehend von den Brunnen in Mechow. Am Freitag folgte die Entwarnung.

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An der B 103 entlang ist die Leitung vom Anschluss in Rüdow aus bereits bis zum Bahnübergang verlegt. Der Rest folgt nun.

Quelle: Matthias Anke

Rüdow. Eine Woche, nachdem rund 170 Mechower und Gantikower Haushalte über eine bakterielle Verunreinigung ihres Trinkwassers informiert wurden, gab der Wasser- und Abwasserverband „Dosse“ Entwarnung. „Das Wasser ist wieder in Ordnung“, sagte der Verbandsvorsteher Joachim Stoltz am Freitag der MAZ. Noch am gleichen Tag sollten auch alle Betroffenen per Postwurfsendung darüber informiert werden.

Die Herkunft der laut Stoltz „coliformen Bakterien“ indes blieb unklar – und braucht mit Blick in die Zukunft wohl auch nicht weiter geklärt zu werden. Zumindest nicht für eine Beruhigung der Einwohner. Denn diese werden schon in wenigen Wochen ohnehin an eine neue Leitung angeschlossen. Die Arbeiten dazu waren in den vergangenen Tagen bei Rüdow unübersehbar. Riesige blaue Schlauchschnecken lagen entlang der B 103. Der Großteil wurde jetzt in die Erde gebracht.

Mechower Brunnen werden außer Betrieb genommen

Bis zum Bahnübergang ist die neue Trinkwasserleitung bereits verlegt. Der etwa einen Kilometer lange Rest folgt laut Joachim Stolz in den kommenden Tagen. „Wir werden in Zukunft Mechow und Gantikow über Rüdow von Kyritz aus versorgen und setzen die Mechower Brunnen außer Betrieb.“

Der jüngste Vorfall dort und der Leitungsbau hätten jedoch „nichts miteinander zu tun“, bekräftigt der Verbandsvorsteher. Dieser Leitungsbau sei schließlich lange zuvor geplant gewesen.

Die beiden wechselseitig geschalteten Mechower Brunnen, über die bislang eben auch noch Gantikow versorgt wird, seien nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Sie müssten generalüberholt, wenn nicht sogar neu gesetzt werden. Dafür geschätzte 80 000 Euro auszugeben, lohne sich aber nicht.

Riesige Schlauchschnecken liegen am Wegesrand bereit, um immer weiter unter die Erde gebracht zu werden

Riesige Schlauchschnecken liegen am Wegesrand bereit, um immer weiter unter die Erde gebracht zu werden.

Quelle: Matthias Anke

Laut Stoltz dürfte der Anschluss an das Kyritzer Netz bereits „Ende September, spätestens Mitte Oktober“ erfolgen. Für die Rüdower indes habe es dabei keinerlei Auswirkungen, dass von ihnen aus die Leitung dann verlängert ist.

Von Matthias Anke

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