Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Wegebau geschafft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer Wegebau geschafft
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:24 25.11.2015
An den vorherigen, katastrophalen Zustand der beiden Wege erinnert jetzt nichts mehr. Quelle: Alexander Beckmann
Anzeige
Kyritz

Die Planung betrachtet, konnte jetzt fast auf den beabsichtigten Tag genau der sogenannte „grundhafte Straßenbau“ im Kuckucksweg und nahezu auch im Finkenweg beendet werden. Beim Kuckuckswegs erfolgte laut Stadtverwaltung bereits die technischen Bauabnahme, wonach diese Straße für den öffentlichen Verkehr schon im Verlauf der vergangenen Woche freigegeben werden konnte. Beim Finkenweg ließ noch die Einmündung am Heinrichsfelder Weg auf sich warten. Die Beleuchtung der Wege soll „in Kürze“ fertiggestellt sein, hieß es.

Mit den Bauarbeiten war Mitte Juni begonnen worden. „An mehreren Regentagen musste der Straßenbau unterbrochen werden. Durch Kompensationsmaßnahmen der ausführenden Straßenbaufirma konnte der Fertigstellungstermin trotzdem gehalten werden“, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung: „Zur Vereinfachung und Beschleunigung der Bauarbeiten wurden abschnittsweise Vollsperrungen des Straßenraumes über die gesamte Breite notwendig. Die Erreichbarkeit der Grundstücke wurde aber zu jeder Zeit aufrecht gehalten. Zum Parken der Privatfahrzeuge konnten die Nebenstraßen genutzt werden.“

Die beauftragten Planer und Baufirmen für die Straße wie auch Beleuchtung fanden sich in der Region. Bauamtsleiterin Angela Schulz musste im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss mit Blick auf die Abstimmung über eine sogenannte Tischvorlage jedoch mitteilen: „Es ist ein Beschluss notwendig für überplanmäßige Ausgaben zur Begleichung noch offener Rechnungsbeträge.“

Für beide anliegerfinanzierten Straßenausbauprojekte zusammen wurde ursprünglich mit 550 000 Euro gerechnet. Für den Finkenweg liegt man jetzt 57 000 Euro über dem Plan. Beim Kuckucksweg sind es 28 000 Euro. Als Grund gilt „die im Gegensatz zur Kostenschätzung höhere Auftragssumme und die Anordnung von notwendigen Nachträgen“. Den entsprechenden Beschluss sollen die Stadtverordneten bei ihrer nächsten Sitzung am 9. Dezember fassen. Zuvor befassen sich auch noch die Hauptausschussmitglieder mit diesem Thema.

Dabei geht es in Bezug auf den Stadthaushalt unterm Strich allerdings nicht um tatsächliche Mehrausgaben, weil eine „Umverteilung zwischen mehreren Investitionsvorhaben“ möglich ist, wie Angela Schulz erklärte. Die Deckung kann daher aus Töpfen erfolgen, die für den Straßenbau „B 5-Anbindung“ und für die sogenannte Sohlegleite an der Jäglitzbrücke vorgesehen waren. Beispielsweise für die Sohlegleite eigentlich gedachtes Geld in Höhe von bis zu 76 000 Euro lasse sich jetzt nutzen, da dieses Projekt wiederum finanziert werden kann mit Geld, das für den Neubau der Jäglitzbrücke nicht abgerufen werden musste.

Von Matthias Anke

Mehr als acht Wochen war der zwölfjährige Nico H. aus Wittstock verschwunden: Am Freitagabend hat die Polizei nach einem Hinweis den Jugendlichen gefunden. Er wollte zwar fliehen, doch das misslang. Nico wurde in die Ruppiner Kliniken eingewiesen. Wo er in den vergangenen Wochen untergetaucht war, ist offen. Von Jennifer D. (15) gibt es weiterhin keine Spur.

18.01.2016

Das prächtig sanierte Ensemble in der Wittstocker Königstraße 30 und 32 ist am Freitag zum „Denkmal des Monats“ gekürt worden. Zwölf Objekte sind seit 1998 in der Dossestadt prämiert worden – damit ist Wittstock Spitzenreiter im Land.

23.11.2015

Am ersten Advent gibt das Duo „Die zwei von nebenan“ zusammen mit weiteren Akteuren wieder ein Benefizkonzert in der Blandikower Kirche. Mit ihrem ungewöhnlichen Auftritt wollen die Frauen Spenden sammeln für die Sanierung des Kirchturmes: Er hat einen langen Riss an der Südseite. Gut 160 000 Euro würde die Reparatur kosten.

23.11.2015
Anzeige