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Kyritzer Wehr übt mit Chemikalienanzug

Einsatz mit gefährlichen Stoffen simuliert Kyritzer Wehr übt mit Chemikalienanzug

Die Kyritzer Feuerwehr hat das Verhalten beim Notfall mit gefährlichen Stoffen geübt. Dabei kam ein Chemikalienanzug zum Einsatz. Ein Feuerwehrmann allein kann ihn nicht anziehen. Deshalb wurde geübt, wie die Kollegen ihm helfen können. Auch die Unterstützung des Rettungsdienstes bei Massenunfällen war Übungsthema.

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Die Halskrause schützt die Wirbelsäule, der Chemikalienanzug den Retter.

Quelle: Privat

Kyritz. Feuerwehreinsätze mit gefährlichen Stoffen sind nicht unbedingt alltäglich. Eben deshalb müssen die Feuerwehrleute gut drauf vorbereitet sein. Erst kürzlich hat die Kyritzer Wehr einen solchen Ausbildungsgang absolviert. Dabei kam auch ein so genannter Chemikalienanzug zum Einsatz.

„Am Kyritzer Feuerwehrstandort gibt es vier Kameraden, die einen solchen tragen dürfen“, sagt Vize-Stadtwehrführer Frank Brüggemann. Schon das Anziehen des Anzugs könne ein Feuerwehrmann allein nicht bewältigen, ergänzt er. Deshalb wurde es geübt. „Dabei ging es darum, welche Unterstützung der Träger benötigt und wo die Kameraden beim Anziehen zugreifen müssen“, so Brüggemann.

Auch das grundsätzliche Verhalten bei einem Einsatz mit gefährlichen Stoffen wurde besprochen. Das Fazit: „Zwei Stunden für eine solche Übung sind zu wenig“, sagt Brüggemann. Theoretisch könne man sich auch zwei Tage lang damit beschäftigen.

Bei einem Massenunfall wird der Rettungsdienst unterstützt

Ein weiterer Ausbildungstag führte die Feuerwehr zur Kyritzer Rettungswache. Wie geht man mit einem verletzten Motorradfahrer um? So lautete das Thema. Hintergrund der Übung ist die Tatsache, dass bei einem Massenunfall die Feuerwehr den Rettungsdienst unterstützen muss. „Wir haben uns unter anderem einen Rettungswagen und die Geräte darin angeschaut“, berichtete Brüggemann. Zum Einsatz kam weiterhin ein Rettungsbrett, mit dem ein Verletzter fixiert und sicher gelagert werden kann, damit er keine Schäden an der eventuell verletzten Wirbelsäule erleidet. Unterstützung gab es dabei von Bodo Röthig. Er ist Ausbilder an der Kreisfeuerwehrschule.

Von Sandra Bels

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