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Kyritzer Zentrum soll Supermarkt behalten

Einzelhandel Kyritzer Zentrum soll Supermarkt behalten

Die Immobilie in der Kyritzer Innenstadt, in der Kerstens Supermarkt betrieben wird, steht zum Verkauf. Befürchtet wird nun, dass der Altstadt damit der wichtigste Standort für die Lebensmittelversorgung abhanden kommen könnte. Denn der Betreiber schließt ohnehin bald seinen Laden. Doch die Stadtverwaltung hat bereits einen Plan.

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Der Supermarkt in Kyritz macht bald dicht.

Quelle: Alexander Beckmann

Kyritz. Der Supermarkt „Kersten“ in der Kyritzer Innenstadt gibt nicht nur bald seinen Betrieb auf, sondern die gesamte Immobilie steht zum Verkauf. Das wurde am Mittwoch in der Stadtverordnetensitzung bekannt. Daraufhin beschlossen die Stadtverordneten, einen Bebauungsplan aufstellen zu lassen, um damit eventuelle Nutzungsänderungen zu verhindern. Der Standort soll weiterhin der Lebensmittelversorgung im Kyritzer Zentrum dienen.

„Uns sind Verkaufsabsichten bekannt geworden, wonach der Verkauf schon Anfang nächsten Jahres ansteht. Mit einem B-Plan können wir regulierend darauf Einfluss nehmen“, erklärte die Bürgermeisterin Nora Görke die Dringlichkeit in dieser Sache. Ein Lebensmittelversorger an dieser Stelle sei schließlich „wichtig für die Innenstadt“. Mit Blick auf den Kundenverkehr überhaupt sagte sie: „Er ist ein wichtiger Frequenzbringer.“

Lebensmittelmarkt soll als Magnet in der Altstadt bleiben

Laut Beschluss gilt es nun, „den Lebensmittelmarkt im Altstadtbereich als einen der wenigen Magnetbetriebe zu erhalten und zu stärken.“ Mit dem Bebauungsplan werde einem neuen Investor dabei nicht gleich alles verwehrt. So bleiben der Abriss des vorhandenen Marktes und der „Neubau eines den vorhandenen Gegebenheiten entsprechend größeren Lebensmittelmarktes“ möglich. Die Kosten über 15 000 Euro für den Bebauungsplan müsse der Investor dann tragen. Ohnehin erarbeitet die Stadtverwaltung derzeit ein Einzelhandels- und Zentrenkonzept, wonach jetzt schon feststeht, dass ein Teilgebiet der Innenstadt als „zentraler Versorgungsbereich“ festgelegt wird. Der Standort des Supermarktes falle unmittelbar in dieses Gebiet.

Der bisherige Supermarktbetreiber Klaus Kersten, der wohl auch aus Altersgründen seinen Betrieb aufgibt, ist nur Mieter in dem Objekt. Es erhielt zuletzt Anfang vorigen Jahres einen neuen Eigentümer. Zuvor gehörte das Haus der Brandenburgischen Konsumgenossenschaft mit Sitz in Potsdam. Das Unternehmen, dessen Wurzeln bis in die DDR-Zeit und darüber hinaus zurückreichen, befindet sich seit Jahren in einem Insolvenzverfahren. Offenbar in dem Zusammenhang wurde auch die 1979 in Kyritz erbaute Kaufhalle, deren Sanierungsbedarf immer weiter anstieg, verkauft.

Von Matthias Anke

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