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Ostprignitz-Ruppin Kyritzer beklagen die Schneewälle
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer beklagen die Schneewälle
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17:57 08.01.2016
Der aufgehäufte Schnee machte es Fußgängern oft schwer, die Fahrbahn zu überqueren. Quelle: Sandra Bels
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Kyritz

Der Wintereinbruch brachte dieser Tage so manche Unbequemlichkeit mit sich. Das musste auch die MAZ-Leserin Helga W. aus Kyritz erfahren. Sie beklagt sich am MAZ-Sorgentelefon über die Schneewälle an den Straßenrändern – in ihrem Fall im Bereich Perleberger Straße und Pestalozzistraße. Offenbar werde beim Räumen der Fahrbahnen und teilweise der Gehwege oft keine Rücksicht auf Fußgänger genommen. „Die Briefträger, Zeitungszusteller – alle beschweren sich“, sagt Helga W. „Keiner weiß, wie er als Fußgänger oder Rollatorfahrer über die Schneeberge kommen soll.“ Vor allem Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, mache das zu schaffen. „Sollen wir jetzt alle fliegen lernen?“, fragt die Kyritzerin. „Alle beschweren sich, aber keiner macht was.“

Das sei auch kaum möglich, befürchtet Manfred Nitsche, der Leiter des Baubetriebshofes der Stadt Kyritz. „Wenn wir die Fahrbahn räumen, entsteht natürlich eine Kante. Der Fahrer kann nicht bei der Einfahrt anhalten, aussteigen und von Hand räumen.“ Manfred Nitsche bittet um Verständnis: „Das ist kein böser Wille.“ Bei den aktuellen Witterungsverhältnissen seien punktuelle Behinderungen nicht zu vermeiden. „Das schafft kein Mensch. Es geht erst mal darum, Verkehrsunfälle zu verhindern.“ Am Freitag sei der Bauhof ab kurz nach 4 Uhr im Einsatz gewesen. „Wir haben unser Pensum gerade rechtzeitig zum Berufsverkehr geschafft.“

Von Alexander Beckmann

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