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Ostprignitz-Ruppin Kyritzer legt sieben Brände – 5 Jahre Gefängnis
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kyritzer legt sieben Brände – 5 Jahre Gefängnis
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13:32 08.03.2016
Ein Lkw explodierte nach Brandstiftung mitten in Kyritz im Oktober 2014. Quelle: Matthias Anke
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Neuruppin

Wegen siebenfacher vorsätzlicher Brandstiftung in Kyritz muss ein 31-jähriger ehemaliger Feuerwehrmann fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Das entschied am Dienstag das Landgericht Neuruppin. Tatmotiv: „Allgemeine Unzufriedenheit mit der Lebenssituation.“

Christoph M. hat zwischen September 2014 und Juni 2015 in Kyritz aus „allgemeiner Unzufriedenheit“ Brände gelegt. Immer in den Nachtstunden gingen Autos, ein Bus und Mülltonnen in der Abnahmestelle „Strüwe“ in Flammen auf. Das hat er bereits bei früheren Prozesstagen vorm Landgericht Neuruppin gestanden. Am Dienstag ist nun das Urteil gegen den Mann gesprochen worden.

Der Angeklagte ist am Dienstag verurteilt worden. Quelle: Simons

Der 31-jährige ehemalige Feuerwehrmann muss sich seit Ende Februar wegen Brandstiftung in sieben Fällen verantworten. Aus Enttäuschung über das Leben hat er spontan Brände gelegt. Das sagte er gegenüber der Polizei aus. Die langjährige Beziehung zu seiner Freundin scheiterte im Spätsommer 2014, kurz bevor die Brandserie begann.

Für diese Brände soll der Mann unter anderem verantwortlich sein:

1. Oktober 2014: Brand von drei Autos in zwei Autohäusern

3. Oktober 2014: Brand eines Busses und eines Lkw auf dem Parkplatz Wässering

7. Oktober 2014: Brand eines Radladers in der Lagerhalle einer Mülldeponie

Von Dagmar Simons

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