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L 14 in Holzhausen ein Jahr lang gesperrt

Straßenbau L 14 in Holzhausen ein Jahr lang gesperrt

Die ersten Details zur Sanierung der Dorfdurchfahrt von Holzhausen sind jetzt bekannt. Demnach werden die Baukosten dieses Abschnitts der Landesstraße 14 auf rund 1,4 Millionen Euro geschätzt. Im Preis enthalten ist auch eine Neuerung, welche die Anwohner ganz besonders freuen dürfte.

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Wird die L 14 erneuert, soll auch ein Gehweg entstehen.

Quelle: Beckmann

Holzhausen. Ehe sie nicht das erste Baufahrzeug sehen, dürften die Holzhausener skeptisch bleiben, ob ihre Dorfdurchfahrt nun doch endlich erneuert wird. Weit länger als ein Jahrzehnt lang fühlten sie sich schließlich schon hingehalten, weil es immer wieder Ankündigungen gab, jedoch nichts passierte. Der vor wenigen Wochen nun von der Landesebene her erneut für das kommende Jahr in Aussicht gestellte Straßenbau wird jetzt allerdings über eine weitere offizielle Mitteilung bestätigt. Demnach müssen sich die Holzhausener 2016 auf größere Behinderungen einstellen, weil die Landesstraße 14 tatsächlich „grundhaft erneuert“ werden soll.

Etwa 110 000 Euro müssen voraussichtlich für Planungsleistungen ausgegeben werden. Die Baukosten sind mit 1,2 Millionen Euro veranschlagt. Diese Infos teilte die Landesregierung auf eine sogenannte Kleine Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten für die östliche Prignitz, Jan Redmann, mit. Von den Baukosten muss die Stadt Kyritz für die Nebenanlagen demnach etwa 200 000 Euro selbst tragen, der Rest kommt aus dem Landeshaushalt.

Die Bauzeit beträgt voraussichtlich ein Jahr. In dieser Zeit muss die L 14 komplett gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke für den Durchgangsverkehr führt über Zernitz, Plänitz und Wusterhausen. Das sind rund 20 Kilometer. „Der Anliegerverkehr wird weitestgehend aufrechterhalten“, heißt es in dem Schreiben. Baubedingt werde es jedoch zu Behinderungen kommen.

Auch Verkehrsinseln und ein Gehweg sind geplant

Auch beim öffentlichen Personennahverkehr müsse mit Einschränkungen gerechnet werden. Die Beteiligen würden aber schon an einer Lösung für den Linienverkehr arbeiten, hieß es. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und aus Platzgründen sei es aber nicht möglich, den gesamten Verkehr durch den Ort hindurch zu leiten.

Was gerade die Anwohner im Anschluss aber ganz besonders freuen dürfte: Neben den Arbeiten an der Straße ist geplant, einen Gehweg zu bauen. Bislang gibt es keinen. An beiden Ortseingängen sollen zudem Mittelinseln entstehen, womit einfahrender Verkehr schon allein deshalb die Geschwindigkeit senken muss. Zusätzlich soll innerorts die Fahrbahn geteilt werden. Fußgänger sollen die L 14 somit besser Überqueren können.

Laut Holzhausens Ortsvorsteher Andreas Lange wurde für Dienstagabend eine Einwohnerversammlung zu dem Thema anberaumt. Dabei soll über diesen neuen Stand informiert werden und man will sich darüber verständigen, ob diese bisher bekannte Planung so mitgetragen werden kann oder ob es doch noch Verbesserungsvorschläge gibt.

Von Matthias Anke

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