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Lachen im August

Kampehl Lachen im August

Die 8. Schöller-Festspiele in Kampehl versprechen vom 11. bis 20. August eine Woche voll Komödie, Kabarett und Klamauk. Die Finanzierung steht, Schauspieler und Techniker haben mit den Vorbereitungen begonnen. Neben Bewährtem wie der „Pension Schöller“ werden sie auch wieder ganz Neues präsentieren.

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Zwei Schauspieler, 20 Rollen: Birgit Linner und Sebastian Seidel bewegen sich mit ihrer Shakespeare-Interpretation „Hamlet for you“ irgendwo zwischen Klassik und Wahnsinn.

Quelle: Veranstalter

Kampehl. Die Eintrittskarten sind längst gedruckt. Vom 11. bis 20. August ist der Kampehler Schlosspark Schauplatz der Schöller-Festspiele 2017 – des mittlerweile 8. Komödienfestivals in der Prignitz und im Ruppiner Land. „Ganz großes Theater – aber unbedingt zum Lachen“ ließe sich als Motto formulieren.

Die Vorbereitungen für das diesjährige Festival seien faktisch abgeschlossen, versichert Festivaldirektor Peter Schroth aus Koppenbrück. „Es ist alles in Sack und Tüten.“ Vor allem stehe die Finanzierung. „Wir haben Sponsoren gefunden. Die stehen treu an der Seite der Schöller-Festspiele. Das ist ja das zweite Standbein neben der öffentlichen Förderung.“ Wichtigste Partner seit Jahren seien die Sparkassen OPR und Prignitz sowie die Dr.-Wolfgang-Neubert-Stiftung aus Bad Wilsnack. Somit habe man auch die organisatorischen Vorbereitungen weitgehend abschließen können, sagt Peter Schroth. „Die Verträge sind gemacht, die Technik steht.“

Spaß mit Besonderheiten

Das Gleiche gilt für das Programm. Es bietet an neun Veranstaltungstagen Komödie, Klamauk, Kabarett und muskalische Unterhaltung. Auf besondere, unbedingt erwähnenswerte Höhepunkte will sich Peter Schroth allerdings nicht festlegen: „Die Festspiele sind der Höhepunkt für die Macher und für die Region.“ Und: „Wir versuchen so viel anzubieten, dass jeder Abend ein Höhepunkt wird.“ Klar.

Ein paar Besonderheiten hält dann aber auch der Festivaldirektor für erwähnenswert – beispielsweise am 19. August: „Die Lange Schöller-Nacht eröffnen wir diesmal mit Musik und einer regionalen Band.“ Es gehe um „Strom“ mit Frontmann René Weiß aus Goldbeck. „Und etwas Besonderes ist auch,dass wir ein Magirus-Deutz-Feuerwehrauto von 1969 hinstellen, um Stummfilme zu projizieren.“ Das passiert ebenfalls zur „Langen Schöller-Nacht“ im Kampehler Schlosspark. „Nur wenn’s regnet, müssen wir ins Zelt.“

Kinderprogramm und Hamlet

Ebenfalls neu ist eine Art Kinderbetreuung an den beiden Familiennachmittagen am 13. und 20. August jeweils ab 14.30 Uhr. Eine Puppenbauerin und eine Clownin nehmen sich vorübergehend der Kleinen an. „Die Eltern können in Ruhe Theater genießen“, sagt Peter Schroth.

Stichwort „Theater“: Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr „Hamlet for you – der Hamlet für alle“. Birgit Linner und Sebastian Seidel vom „Sensemble Theater Augsburg“ geben sich dabei alle Mühe, zu zweit sämtliche 20 Rollen von Shakespeares „Hamlet“ zu besetzen. Das Ergebnis bewegt sich irgendwo zwischen Parodie und Wahnsinn. Aufgeführt wird der Spaß am 11. und 12. August um 19.30 Uhr sowie am 13. August um 16. Uhr in Kampehl.

Kindertheater gibt es am 13. August um 14.30 Uhr mit „Sommerheiß und Erdbeereis“ und am 20. August ab 14.30 Uhr mit „Das tapfere Schneiderlein“, ebenfalls in Kampehl.

Mit dem „theatro mobile“ setzen die Schöller-Festspiele ein bewährtes Format fort. Die mobile Bühne macht am 15. August auf dem Kyritzer Marktplatz, am 16. August auf dem Schlosshof Demerthin und am 17. August auf dem Wusterhau­sener Marktplatz Station. Jeweils ab 19.30 Uhr präsentiert das Kabarett-Duo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ sein Programm „Mitternachtsspaghetti“. Wiebke Eymess und Friedolin Müller bieten federleichten Witz und unterhaltsamen Tiefsinn, absurd komische Dialoge und verstörend schöne bis schön verstörende Lieder auf Saiten- und zahlreichen Schrumpf­instrumenten.

Die „Pension Schöller“ fehlt nicht

Die „Pension Schöller“ darf auch in diesem Jahr nicht fehlen. Aufführungen des klassischen Schwankes gibt es am 18. und 19. August um 19.30 Uhr sowie am 20. August um 16 Uhr in Kampehl.

Ergänzt wird das Programm von Auftritten des Shantychores „Stella maris“ (18. August, 18.15 Uhr) und (wie erwähnt) der Band „Strom“ (19. August, 18.30 Uhr). Bei letzterem Termin („Lange Schöller-Nacht) gibt es spät in der Nacht auch noch Stummfilm (21.45 Uhr), „Dinner for one“ (23 15 Uhr) und anschließend Tanz mit den „Foot Tappers“.

Festivaldirektor Peter Schroth freut sich schon riesig auf Kampehl und den dortigen Gastgeber Reinhard Kort. „Wäre der nicht, könnten wir dort nicht spielen. Das sind alles keine Selbstverständlichkeiten.“

Das komplette Programm und Eintrittskarten gibt es unter www.schoeller-festspiele.de. Karten kann man auch unter 033971/60 69 47 bestellen.

Von Alexander Beckmann

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