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Wie Hüffermann Räder zum Rollen bringt

Betriebsausflug nach Neustadt Wie Hüffermann Räder zum Rollen bringt

Der nächste Betriebsausflug von MAZ und REG führt 16 MAZ-Leser am 28. Februar zum Neustädter Fahrzeugbauer Hüffermann Transportsysteme. Dort produzieren weit über 200 Mitarbeiter Anhänger und Lkw-Aufbauten für ganz spezielle Anforderungen – vom ersten Entwurf bis hin zum fertigen Fahrzeug..

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Bei Hüffermann -Transportsysteme in Neustadt werden modernste Lkw-Anhänger und Aufbauten gefertigt.

Quelle: Hüffermann

Neustadt. Autobau kennt man ja aus dem Fernsehen: Roboter schweißen den Traumwagen ratzfatz irgendwo in riesigen Hallen zusammen. Hightech eben.

Doch Hightech beschränkt sich beileibe nicht auf fließbandgefertigte Massenprodukte. Verglichen mit dem Bau professioneller Transportfahrzeuge sind die Ausstattungslisten der Pkw-Hersteller ein Klacks. Lastkraftwagen und ihre Anhänger entstehen fast durchweg nahezu als Einzelstücke auf Kundenwunsch, auch wenn der Laie ihnen das hinterher kaum noch ansieht. Und sie müssen trotzdem die höchsten Anforderungen an Ausstattung und Qualität erfüllen.

Transport-Spezialisten aus Neustadt

Wenn sich in der Region einer mit diesen speziellen Anforderungen des Transportgewerbes auskennt, dann ist es die Firma Hüffermann Transportsysteme in Neustadt. Dort stellt man mit Stahl, viel Handarbeit und noch mehr Knowhow Lkw-Anhänger und Aufbauten her. Das Firmenlogo ziert Fahrzeuge in ganz Europa und weit über dessen Grenzen hinaus. Traditionelle Spezialität der Neustädter sind dabei die Wechselcontainer für den Schüttguttransport, die sich an jedem Einsatzort selbsttätig auf und abladen lassen. Man sieht sie auf Baustellen, bei der Müllabfuhr, in der Landwirtschaft, offen oder mit Abdeckung, in verschiedenen Formen und Größen.

In Neustadt werden solche Geräte nicht nur vom Rohstoff bis zur Auslieferung komplett selbst gebaut, sondern je nach Kundenwunsch auch entworfen und speziell ausgestattet. Dazu forscht das Unternehmen auch selbst und entwickelt beispielsweise eigene automatische Systeme zur Ladungssicherung.

Mit einer Schmiede fing alles an

Hinter all dem stecken inzwischen über 100 Jahre Firmengeschichte. Den Anfang machte 1913 Hufschmied Wilhelm Hüffermann im niedersächsischen Wildeshausen, als er begann, auch Kutschen und vor allem Ackerwagen zu bauen. Mit dem Siegeszug des Lkws auch in der Landwirtschaft spielten ab den 1960er Jahren Lkw-Anhänger eine immer wichtigere Rolle.

Zehn Jahre später erschloss sich mit der Entwicklung der Abfallbeseitigung ein neues Geschäftsfeld. Ladetechniken für Müllsammelfahrzeuge und Wechselsysteme wurden produziert. 1990 übernahm die Firma Hüffermann den damaligen Kreisbetrieb für Landtechnik in Neustadt samt seiner Belegschaft und baute ihn nach und nach zum heute wichtigsten Unternehmensstandort aus. Inzwischen arbeiten bei Hüffermann-Transportsysteme deutlich über 200 Beschäftigte und darunter allein 36 Auszubildende: Metallbauer, Mechatroniker, Lackierer, Produktdesigner, Industriekaufleute, Logistiker. Und immer noch werden weitere Mitarbeiter gesucht. Rund ein Drittel der Produktion ist mittlerweile fürs Ausland bestimmt.

Exklusives Programm für MAZ-Abonnenten

Wie ganz viel Metall und Technik zu fertigen Lkw-Anhängern werden, was alles dazugehört und wer das macht, das können MAZ-Abonnenten am Mittwoch, dem 28. Februar, ab 14 Uhr bei einer exklusiven Betriebsführung aus erster Hand erfahren. Achtung: Festes Schuhwerk ist dabei Pflicht.

Bewerben Sie sich jetzt um die kostenlose Teilnahme! Anmelden kann man sich per E-Mail an kundencenter.neuruppin@maz-online.de oder ab Montag, den 19. Februar, 9 Uhr unter 03391/45 75 40. Gibt es mehr Bewerber als Plätze, entscheidet das Los. Die Gewinner stehen am darauffolgenden Freitag in der MAZ.

Von Alexander Beckmann

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