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Längere Wege für Kyritzer Radler?

Stadtverordnete diskutieren Einbahnstraßenregelung Längere Wege für Kyritzer Radler?

Gegenwärtig dürfen Radfahrer die Schulstraße und die Hamburger Straße in Kyritz auch entgegen der Einbahnrichtung befahren. Diese Regelung steht jetzt zur Disposition. Am Mittwoch beraten die Stadtverordneten unter anderem darüber. Fachausschüsse haben sich bereits gegen die Freigabe ausgesprochen.

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Die Freigabe für Radler steht zur Diskussion.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Die Kyritzer Stadtverordneten werden sich bei ihrer Sitzung am Mittwoch dieser Woche mit gleich mehreren Aspekten des Verkehrs in der Innenstadt befassen: Es geht um die Einführung von Tempo 30, um Parkplätze in der Prinzenstraße und um die Radfahrer.

Letzterer Punkt könnte spürbare Veränderungen für den Verkehrsfluss mit sich bringen. Die Fachausschüsse haben dafür plädiert, die bisherige Regelung aufzuheben, die es Radfahrern erlaubt, in der Hamburger Straße und der Schulstraße entgegengesetzt zur Einbahnrichtung zu fahren.

Radler kämen nur noch über die Bach-Straße von Nord nach Süd

Die Straßenverkehrsordnung lässt solch eine Freigabe unter bestimmten Bedingungen zu: Die Fahrbahnen müssen eine gewisse Mindestbreite aufweisen, es darf nicht schneller als Tempo 30 gefahren werden und die Straße darf keine unübersichtlichen Kreuzungen haben. In der Kyritzer Innenstadt werden all diese Bedingungen erfüllt. Unfälle waren seit der Freigabe des Radverkehrs vor Jahren nicht zu verzeichnen. Generell gilt so eine Regelung sogar eher als Beitrag zur Verkehrsberuhigung.

Wird der Fahrradverkehr trotzdem wieder auf eine Richtung beschränkt, kämen Radler demnächst nur noch auf der Johann-Sebastian-Bach-Straße von Nord nach Süd durch die Innenstadt – jedenfalls legal.

Katharina Iredi soll Kyritzer Vize-Bürgermeisterin werden

Ob es wirklich so kommt, entscheidet sich am Mittwoch bei der Stadtverordnetensitzung. Weitere Themen sind die Berufung eines Inte­grationsbeauftragten, die Benennung von Amtsleiterin Katharina Iredi als Vize-Bürgermeisterin und die weitere Zahlung von Zuschüssen für die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg. Auf der Tagesordnung steht außerdem die geplante Stele in der Maxim-Gorki-Straße zur Erinnerung an die Bodenreform.

Bei der Sitzung wird Manfred Michaelis als neuer Stadtverordneter verpflichtet. Er rückt für die im Dezember verstorbene Dorte Schmeissner in die SPD-Fraktion nach.

Die Stadtverordnetenversammlung tagt am Mittwoch ab 18.30 Uhr im Saal des Rathauses. Wie üblich gehören Einwohnerfragestunden sowie aktuelle Informationen aus der Stadtverwaltung zum Programm.

Gehwege wieder tabu

Die Stadtverordneten haben sich im Dezember (um dem Verkehrsrecht zu genügen) noch für eine weitere Änderung ausgesprochen: für die Aufhebung des verkehrsberuhigten Bereichs in der Hamburger und der Schulstraße.

Momentan dürfen Radfahrer in diesem Bereich ganz legal den Gehweg mitbenutzen. Mit der beschlossenen Umwandlung in einen „verkehrsberuhigten Geschäftsbereich“ entfällt das demnächst. Wer dann auf dem Gehweg Fahrrad fährt, fährt illegal.

Von Alexander Beckmann

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